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SBV-News Nr. 27 (01.07 – 05.07.2019)

Notiz­ der Woche

Die Vorbereitungen für die 27. Durchführung des 1. August-Brunchs auf dem Bauernhof laufen auf Hochtouren. Auch das beliebte Magazin zum Anlass liegt bereits in den Migros- und Landifilialen sowie in grösseren Poststellen auf. Rund 350 Bauernfamilien laden dieses Jahr zum Brunch ein und freuen sich auf glückliche zufriedene Gesichter von Herr und Frau Schweizer. Alles zum Brunch gibt’s unter www.brunch.ch.


 

Arbeitsgruppe Agrarpolitik

Die interne Arbeitsgruppe Agrarpolitik des SBV behandelte die verschiedenen Pendenzen im Hinblick auf die Agrarpolitik 22+. Im Zentrum standen die Biodiversitätsbeiträge, regionale Strategien und Produktionssystembeiträge. Bei den Produktionssystembeiträgen nahm die Arbeitsgruppe eine Priorisierung der vorgeschlagenen Massnahmen vor. Sie fordert zudem, dass die Anzahl der Massnahmen reduziert wird.

Erlebnispfad und Medienkonferenz Biodiversität

Zusammen mit ApiSuisse, Naturfreunde Schweiz und Dark-Sky Switzerland führte der SBV auf dem Hof von Kurt Stettler in Münchenbuchsee einen Biodiversitätsanlass mit ergänzender Medienkonferenz durch. Das Interesse von Medienseite war getreu dem Motto «Gute Nachrichten sind keine Nachrichten» gering. Trotz widrigem Wetter besuchten rund 80 Personen den Hof und liessen sich auf dem Erlebnispfad über die Biodiversitätsleistungen der Landwirtschaft informieren. Der Anlass war ein Pilot mit der Idee, diesen im nächsten Jahr auf die ganze Schweiz auszudehnen.

Beschwerde beim Presserat

Der SBV reichte wegen der unausgewogenen, reisserischen Berichterstattung der Sonntagszeitung zur Tierhaltung in der Schweizer Landwirtschaft Beschwerde beim Presserat ein. Der Artikel stellte eine Pauschalverurteilung dar und verzerrte die effektive Situation: Bei 87 Prozent aller Kontroller gab die Tierhaltung zu keinerlei Mängel Anlass.

Workshop Mehrwertstrategie

Der Verein Mehrwertstrategie führte einen Workshop durch, an dem auch der SBV teilnahm. Verschiedene Branchen zeigten auf, wo sie heute in der Umsetzung einer Mehrwertstrategie stehen. Es gab engagierten Diskussionen rund um die Fragen «Was kann wie in Wert gesetzt werden?», «Wer soll alles wieviel am Mehrwert verdienen?» «Überlassen wir Konsumenten, die den Mehrwert nicht zahlen wollen, den Importprodukten?». Eine Quintessenz war die bekannte Devise: Tue Gutes und sprich darüber!

Statistik der Woche

Beim Verlauf der Importe von Früchten ist deutlich der Einfluss des schlechten Obstjahres 2017 (Spätfröste) und des ausgezeichneten Obstjahres 2018 zu sehen. 596’705 Tonnen Früchte wurden von Juni 2017 bis Mai 2018 importiert. Von Juni 2018 bis Mai 2019 waren es noch 558’657 Tonnen. Dies entspricht einer Abnahme um 38’047 Tonnen bzw. 6,4 %.