WTO

Die Welthandelsorganisation WTO ist jene internationale Institution, die für die Festlegung verbindlicher Regeln für den Welthandel mit Waren und Dienstleistungen zuständig ist. Seit ihrer Gründung in den 1990er-Jahren bildet sie auch den internationalen Rechtsrahmen für den Agrarhandel. Sie regelt insbesondere die zulässige Ausgestaltung der nationalen Subventionspolitiken sowie die Bindung der Agrarzölle. Sämtliche Zölle und Kontingente der Schweiz sind bei der WTO hinterlegt und können nur im Einklang mit dem geltenden WTO-Recht angepasst werden. Damit setzt die WTO auch den rechtlichen Rahmen für die Weiterentwicklung des Grenzschutzes im Rahmen der AP

In den vergangenen Jahren konnten die mittlerweile 166 Mitgliedsstaaten an den Ministerkonferenzen für den Agrarbereich keine substanziellen Fortschritte oder Abschlüsse mehr erzielen. Trotzdem laufen die Diskussionen um die Weiterentwicklung des Agrarabkommens. Insbesondere die Frage nach einer stärkeren Integration von Nachhaltigkeitsanliegen ist präsent. 

Gemäss dem quartalsweise erhobenen Trade Barometer sind die Prognosen im Welthandel auch weiterhin positiv. Die gehandelten Volumen im Warenverkehr dürften damit auch in Zukunft weiter leicht steigen. Und trotz geopolitischer Spannungen und protektionistischer Tendenzen bleibt die WTO eine tragende Säule des internationalen Handelssystems. Rund ¾ des Welthandels läuft nach wie vor unter WTO-Recht und auch die Schweiz bekennt sich weiterhin klar zu ihren Prinzipien und einem regelbasierten multilateralen Handelssystem. 

Kontaktperson

Nadine Trottmann

Nadine Trottmann

Leiterin Geschäftsbereich Internationales

Laurstrasse 10, 5201 Brugg
nadine.trottmann@sbv-usp.ch
Departement Wirtschaft, Bildung & Internationales
Geschäftsbereich Agrarwirtschaft