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SBV-News Nr. 23

Notiz­ der Woche

Der Schweizer Bauernverband wurde am 7. Juni 1897 im Rathaus Bern gegründet. Am Datum der Gründung tagten sowohl die GL wie auch das Präsidium in der Bundeshauptstadt und pflanzten zudem in der Nähe des Bundeshauses einen Baum. Im Rahmen des Jubiläums pflanzen auch alle Mitgliedorganisationen landesweit Bäume, um die Verwurzelung sowie den Zukunftsglauben zu symbolisieren und einen Beitrag zur Biodiversität zu leisten. 


 

Parlamentarieranlass Raumplanung

Die Parlamentarische Gruppe «Natur- und Heimatschutz» führte einen Anlass zur Revision des Raumplanungsgesetzes durch. Der SBV stellte in der Podiumsrunde seine Haltung zur aktuellen RPG-Revision dar. Insgesamt wird die Vorlage, die von der vorberatenden Kommission des Ständerats gezimmert wurde, breit unterstützt.

Anpassungen Gewässerschutzverordnung

Die anstehende Revision der Gewässerschutzverordnung hängt mit der Umsetzung der Pa.Iv. 19.475 zusammen. Die vorgesehenen Änderungen haben einen grossen Einfluss auf die Landwirtschaft und alle Betriebsrichtungen. Der SBV ist daran, eine detaillierte Stellungnahme auszuarbeiten. Diese wird den Mitgliedorganisationen und interessierten Kreisen voraussichtlich Anfang Juli zur Verfügung gestellt.

Weltbauernverband

Nach zweijähriger Pause fand in Budapest wieder eine physische Generalversammlung des Weltbauernverbandes statt, bei dem der SBV Mitglied ist. Der französische Rinderzüchter Arnold Puech d‘Alissac wurde neu zum Präsidenten und die finnische Getreideproduzentin Kati Partanen zum europäischen Vorstandsmitglied gewählt. Diverse Positionspapiere sowie ein Statement zur WTO-Ministerkonferenz wurden verabschiedet. Die Entscheide fielen im Sinn des SBV aus.

Junglandwirtekommission

Die Junglandwirtekommission diskutierte zusammen mit dem Osteuropaspezialist Hans Ramseier das Leben und die aktuelle Situation in der Ukraine. Weiter befassten sich die Junglandwirtinnen und Junglandwirte mit der unnötigen Tierhaltungsinitiative, kommenden Anlässe und internen Geschäften.

Social Media und Massentierhaltungsinitiative

Neben den bekannten Plattformen wie Facebook & Instagram wird die diese Woche startende Kampagne gegen die Massentierhaltungsinitiative auch auf TikTok ausgespielt. Auch das Google-Universum bietet zahlreiche Möglichkeiten, seine Botschaften unter die Leute zu bringen. Neben den klassischen Suchanzeigen werden auch Erklär- und Portraitvideos von Landwirtinnen und Landwirten auf YouTube als Werbung geschaltet.

Tag der offenen Hoftüren

Rund 90 Bauernhöfe öffneten am Sonntag, 12. Juni bei strahlendem Sonnenschein ihre Hoftüren. Es war ein sehr gelungener Anlass und das förderte den Austausch zwischen der bäuerlichen und nichtbäuerlichen Bevölkerung. Auf dem Zelgenhof in Oberentfelden (AG) war auch Irène Kälin mit ihrer Familie in Begleitung von Martin Rufer zu Besuch. Zur Medienmitteilung.

Schweizer Wein

Der Nationalrat will, dass die Absatzförderung von Schweizer Weinen erhöht wird. Mit einem Marktanteil von 40 Prozent gibt es insbesondere in der Deutschschweiz und in der Gastronomie noch Potential. Nun gilt es den Ständerat davon zu überzeugen, dem Vorschlag zuzustimmen.

Statistik der Woche

Die Fläche ist nicht gleichmässig auf die Landwirtschaftsbetriebe verteilt. 28,4 % der Betriebe haben eine Grösse zwischen 10 bis 20 Hektaren, bewirtschaften zusammen jedoch nur 20,0 % der Gesamtfläche. Insgesamt bewirtschaften 56,5 % der Betriebe (mehr als die Hälfte) weniger als 20 Hektaren pro Betrieb. Sie haben zusammen nur einen Anteil von 26,1 % der Gesamtfläche (etwa einen Viertel). Nach Fläche ist die Gruppe der Betriebe mit 30 bis 50 Hektaren am bedeutendsten: Diese 16,4 % der Betriebe bewirtschaften zusammen 29,4 % der Gesamtfläche.