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Flüchtlinge

Der Schweizer Bauernverband führte zwischen 2015 bis 2018 mit der Unterstützung des Staatssekretariats für Migration das Pilotprojekt «Arbeiten in der Landwirtschaft» durch. Dieses hatte zum Ziel die Grundlagen zu erarbeiten, um anerkannte Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen in der landwirtschaftlichen Arbeitswelt zu integrieren.

Die Auswertung zeigte, dass Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene vermehrt eine Arbeitsstelle in der Landwirtschaft finden und/oder eine berufliche Ausbildung in diesem Bereich absolvieren könnten. Dies unter der Voraussetzung, dass sie in kantonalen oder regionalen Projekten gezielt auf den Einsatz in den Betrieben vorbereitet werden und geeignete Bildungsangebote zur Verfügung stehen. Zudem sollten die Arbeitswege möglichst kurz sein.

Zu beachten ist, dass bei der Anstellung von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen eine Arbeitsbewilligung vor Stellenantritt beantragt werden muss (Vereinfachungen treten im Verlauf des Jahr 2019 in Kraft). Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommen müssen wie andere Arbeitnehmer bei den Sozialversicherungen (AHV, IV, EO, ALV / UVG / BVG / KTG) angemeldet und versichert werden. Im Weiteren sind diese Personen quellensteuerpflichtig (Anmeldung innerhalb 8 Tagen).

Im 2018 haben in den folgenden Kantonen Integrationsvorlehren in der Landwirtschaft gestartet: Aargau, Bern, Freiburg, Neuenburg und Tessin. Weitere Informationen erhalten Sie bei den jeweiligen kantonalen Bauernverbänden.

Kontaktperson

Monika Schatzmann

Schweizer Bauernverband
Leiterin Agrimpuls

Telefon 056 461 78 41
E-Mail monika.schatzmann@agrimpuls.ch

  

Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Gute Vorbereitung und regionale Vermittlung als Erfolgsfaktoren

08.08.18 | Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene könnten vermehrt eine Arbeitsstelle in der Landwirtschaft finden oder eine berufliche Ausbildung in diesem Bereich absolvieren. Dies unter der Voraussetzung, dass sie in kantonalen oder regionalen Projekten gezielt auf den Einsatz in den Betrieben vorbereitet werden und geeignete Bildungsangebote zur Verfügung stehen. Zudem sollten die Arbeitswege möglichst kurz sein. Dies sind die wichtigsten Erkenntnis aus dem Pilotprojekt „Arbeiten in der Landwirtschaft“ des Schweizer Bauernverbands und des Staatssekretariates für Migration. Die meisten involvierten Landwirtschaftsbetriebe und Teilnehmenden zeigten sich am Ende der Arbeitseinsätze zufrieden.

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