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Futtermittel

Gras ist das wichtigste Futtermittel der Schweiz. Es macht in der Futtermittelbilanz den grössten Anteil aus. Nutztiere fressen aber nicht nur Gras, sondern auch Kraftfutter und Abfälle der Lebensmittelindustrie. Dank Raufutter wie Gras, Heu, oder Silage produzieren wir 86 Prozent des benötigten Tierfutters selber. Bei den 14 Prozent Futtermittelimporten handelt es sich vor allem um Getreide und Soja (Agristat Futtermittelbilanz 2015). Beides bekommen in erster Linie unsere Hühner und Schweine zu fressen, die Raufutter ebenfalls nicht verdauen können.

Mehr zum Thema Nutztierfütterung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Statistik der Woche
Woche 28/2020

10.07.20 | Im Monat April 2020 wurden 32 % mehr Früchte importiert als im April 2019. Im Mai betrug der Unterschied noch 14 %, im März waren es 15 %. Auch im zweiten Semester 2017 und im ersten Semester 2018 wurden viele Früch-te importiert. Damals war jedoch die schlechte Inlandernte des Jahres 2017 verantwortlich. Was hat die Importe im laufenden Jahr stärker anwachsen lassen: Der Wegfall der Gastronomie oder jener des Einkaufstourismus? Haben sich die Schweizer im Lockdown gesünder ernährt?

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Statistik der Woche
Woche 27/2020

06.07.20 | Die Hofläden wurden während der Corona-Krise stark frequentiert. Leider gibt es wenig statistische Daten zur Direktvermarktung in der Schweiz. Letztmals hat das Bundesamt für Statistik im Jahr 2016 die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe mit Direktvermarktung anhand einer Stichprobenerhebung erfasst. Damals betrug der Anteil der Betriebe 21,7 %. In Anbetracht der Entwicklung von 2010 bis 2016 könnte inzwischen wohl jeder vierte Landwirtschaftsbetrieb in der Direktvermarktung aktiv sein.

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Statistik der Woche
Woche 26/2020

29.06.20 | Nach einem erfolgreichen Start ins Jahr 2020 stehen die Käseexporte aufgrund der Corona-Krise aktuell unter Druck. Im April und Mai lagen die Exporte mit 4960 und 4757 Tonnen um 15,0 % bzw. 9,4 % tiefer als im Vorjahr. Gleichzeitig haben die Importe (6360 und 6784 Tonnen) deutlich zugenommen um 7,5 % bzw. 21,7 %. Im Mai überstieg die Importmenge die Exportmenge um 2027 Tonnen (42,6 %).

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Statistik der Woche
Woche 25/2020

19.06.20 | Der Lockdown und die Schliessung der Schlachtviehmärkte haben im April zu einem deutlichen Rückgang der Kuhschlachtungen um 44 % im Vergleich zum Vorjahr geführt. Im April 2020 zählte man 7332 Schlachtungen gegenüber 13 092 Schlachtungen im April 2019. Schon im Mai hat sich die Lage weitgehend normalisiert.

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Statistik der Woche
Woche 24/2020

15.06.20 | Die Schweiz produziert mehr Käse als im Inland konsumiert werden kann. Der Selbstversorgungsgrad (Verhältnis der Inlandproduktion zum Verbrauch in Prozent) lag 2018 bei 118 %. In der Schweiz wird jedoch auch immer mehr importierter Käse gegessen. Deshalb hatte der Schweizer Käse 2018 noch einen Anteil von 67 % am Schweizer Käseverbrauch.

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Statistik der Woche
Woche 22/2020

29.05.20 | Die Produktion von Konsummilch ist im März deutlich angestiegen. Jene von UHT-Milch nahm gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 23 % zu. Dies entspricht den Meldungen aus dem Detailhandel, dass während der Corona-Krise eine grössere Nachfrage nach Konsummilch besteht.

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Statistik der Woche
Woche 20/2020

15.05.20 | Das Rindvieh ernährte sich 2018 zu 86,2 % von Raufutter. Dies sind Futtermittel, welche der Mensch nicht als Nahrungsmittel verwenden kann. Bei der Verwertung des Raufutters produziert das Rindvieh jedoch Methan, ein Treibhausgas. Das Geflügel ernährte sich zu 97,5 % von Kraftfutter, welches es mit hoher Effizienz in Eier oder Fleisch umwandelt. Dafür steht das Geflügel sozusagen in direkter Nahrungsmittelkonkurrenz zum Menschen. Wie so viele Dinge auf dieser Welt haben auch die Rindvieh- und die Geflügelhaltung ihre Vor- und Nachteile.

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Statistik der Woche
Woche 18/2020

01.05.20 | 2018 beanspruchte das Rindvieh 6,2 Millionen Tonnen oder 79,1 % der verfügbaren Futtermittel in der Schweiz gemessen in Trockensubstanz. An zweiter Stelle standen die Schweine mit knapp 0,8 Millionen Tonnen oder 9,8 % der Futtermittel. Der Bedarf des Geflügels hat in den letzten Jahren zugenommen: mit 0,3 Millionen Tonnen oder 4,3 % steht das Geflügel an dritter Stelle.

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