Nationalrat anerkennt Handlungsbedarf bei Regulierung der Wölfe

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 8. Dezember 2022

Die Probleme mit dem Wolf haben mit den steigenden Beständen exponentiell zugenommen. In etlichen Regionen ist die Situation unhaltbar. Die Landwirtschaft und insbesondere die Alpwirtschaft sind durch die aktuelle Situation existenziell gefährdet. Nach dem Ständerat beriet heute der Nationalrat die Revision des Jagdgesetzes. Er bestätigte in den Kernpunkten die Entscheide der kleinen Kammer. Künftig soll der Wolfsbestand reguliert werden, bevor Schäden an Nutztieren entstehen. Der Schweizer Bauernverband (SBV) begrüsst diesen Entscheid. Einige für den SBV wichtige Minderheitsanträge sind jedoch nicht angenommen worden. Für die Land- und Alpwirtschaft ist die neu vorgesehene Regulierung der Wolfsbestände essenziell. Der SBV ist erleichtert und hofft, dass das revidierte Gesetz in der laufenden Wintersession verschiedet wird und die neuen Regeln möglichst rasch in Kraft treten.   

Rückfragen

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband

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Ralf Bucher

Leiter Departement Produktion, Märkte & Ökologie
Leiter Geschäftsbereich Viehwirtschaft

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