Unterstützung für Härtefälle infolge Trockenheit

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 31. August 2026

Die Bucher-Gossweiler-Stiftung verteilt die Spenden, um Härtefällen infolge der Trockenheit zu helfen. Unterdessen sind die Bedingungen für eine Unterstützung sowie ein Antragsformular aufgeschaltet.

Die extreme Trockenheit und Hitze in diesem Sommer war für die Landwirtschaft einschneidend. Gelbe Weiden, vertrocknende Ackerkulturen, Hitzeschäden und grosser Aufwand für die Bewässerung – fast alle Betriebe verzeichnen Ausfälle und Mehrkosten. Der Bund und die Kantone haben die Vorgaben zu den Direktzahlungen gelockert, Futtermittelzölle reduziert und die Mittel für die Betriebshilfedarlehen erhöht. Für den Schweizer Bauernverband stehen höhere Produzentenpreise im Vordergrund, um die finanziellen Folgen abzufedern. Hier braucht es nun glaubwürdige Entscheide. Weiter hat die Migros unabhängig der Produzentenpreise 2 Mio. Franken gespendet, um Härtefällen infolge der Trockenheit zu helfen. Das Geld wurde der Bucher-Grossweiler-Stiftung überwiesen, welche die Kriterien für die Nothilfe definiert und ein entsprechendes Formular auf der Webseite aufgeschaltet hat. Melden können sich Betriebe, die zusätzlich zur Trockenheit und den damit verbundenen Ausfällen oder Zusatzkosten mindestens einen weiteren Grund für die wirtschaftliche Notlage anführen können. Zudem gibt es verschiedene Ausschlusskriterien. Die Bucher Gossweiler-Stiftung verteilt in erster Linie die von der Migros überwiesenen 2 Mio. Franken sowie weitere eingegangene Spenden von Firmen und Privatpersonen.

Rückfragen

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Leiterin Departement Kommunikation und Marketing
Geschäftsbereich Medien & Kampagnen
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

Weitere Beiträge zum Thema

AGRISTAT aktuell
AGRISTAT aktuell Agristat Aktuell 10-24: Die Landwirtschaft im Wandel der Zeit

11.11.24 | Die Geschichte der Schweizer Landwirtschaft wurde von zahlreichen Ereignissen geprägt. Studiert man die langfristige Entwicklung der Ackerfläche, Nutztierbestände und Agrarpreise, kann man gewisse Veränderungen dieser landwirtschaftlichen Eckdaten mit historischen Ereignissen erklären. So lassen sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts zehn Perioden abgrenzen: der Ausbau der Eisenbahn, der Erste Weltkrieg, die Roaring Twenties, die Grosse Depression, der Zweite Weltkrieg, die Nachkriegszeit, die Produktivitätssteigerung und die Endphase der Preisstützung, der Ersatz der Preisstützung durch Direktzahlungen, die Nahrungsmittelkrise und die Liberalisierung des Milchmarktes sowie die neuste Entwicklung mit Coronakrise und Ukrainekrieg.

Mehr lesen
Standpunkte
Standpunkte Einheitliche Finanzierung der Leistungen: Alle profitieren!

08.11.24 | Die stetig steigenden Gesundheitskosten stellen eine grosse finanzielle Belastung für die Schweizer Bevölkerung und somit auch für die Bauernfamilien dar. Der Kostenanstieg schlägt sich in den Krankenkassenprämien und auch in den Steuern nieder. 15 Jahre hat das Parlament hart um eine Reform gerungen, die zwar kein «Prämienwunder» bewirkt, jedoch einen grossen Fehlanreiz beseitigt.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Nein zur Umweltverantwortungs- und Vegi-Initiative

07.11.24 | Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands lehnt die Umweltverantwortungsinitiative ab, die am 9. Februar 2025 zur Abstimmung kommt. Er sagt auch Nein zur Vegi-Initiative und spricht sich gegen einen Gegenvorschlag aus.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Zwiespältige Beurteilung des Verordnungspakets

06.11.24 | Das Verordnungspaket 2024 bringt einige Neuerungen mit sich. Aus Sicht des SBV beinhaltet es positive wie negative Elemente.

Mehr lesen
SBV-News
SBV-News SBV-News Nr. 44-2024

05.11.24 | Der SBV will die kantonale Umsetzung des neuen Raumplanungsgesetzes mit Hilfestellungen unterstützen.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Agrarpolitik: Komplexität reduzieren!

01.11.24 | Die Komplexität des agrarpolitischen Systems hat ein untragbares Ausmass erreicht. Mit dem runden Tisch «Kontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben» stösst Bundesrat Guy Parmelin deshalb eine wichtige Diskussion an. Für den Schweizer Bauernverband ist klar: Bei den Kontrollen anzusetzen ist gut, es reicht aber nicht. Für eine wirksame Entlastung der Bauernfamilien braucht es zeitnahe Vereinfachungen auf allen Stufen.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Kommission lehnt unberechtigte Sparmassnahmen bei der Landwirtschaft ab

29.10.24 | Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats will keine Sparmassnahmen bei der Landwirtschaft in den Jahren 2026 bis 2029. Der Schweizer Bauernverband ist erleichtert über diesen Entscheid.

Mehr lesen
Stellungnahmen Stellungnahme zu 18.455 n Pa. Iv. Grossen Jürg. Selbstständigkeit ermöglichen, Parteiwillen berücksichtigen

28.10.24 | Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands zur 18.455 n Pa. Iv. Grossen Jürg. Selbstständigkeit ermöglichen, Parteiwillen berücksichtigen.

Mehr lesen