OdA AgriAliForm mit neuer Struktur und neuem Mitglied

Medienmitteilung der OdA AgriAliForm vom 22. Juni 2026 

Die OdA AgriAliForm führte ihre erste Delegiertenversammlung in der neuen Struktur und mit der neuen Präsidentin Carine Théraulaz durch. Demeter kommt als zusätzliches Mitglied dazu. 

Am 1. Januar 2026 traten die neuen Statuten der OdA AgriAliForm in Kraft. Die Anpassungen waren aufgrund der Totalrevision der landwirtschaftlichen Grundbildung notwendig geworden. Neben den ordentlichen Mitgliedern aus den Berufen des Berufsfelds Landwirtschaft waren erstmals die Partner-Mitglieder für die Fachrichtungen dabei: Aviforum, Schweizer Milchproduzenten, Mutterkuh Schweiz, Suisseporcs und VignobleSuisse konnten je zwei Delegierte entsenden. 

Per 1.1 Januar 2026 ist Demeter der OdA AgriAliForm beigetreten. Demeter vertritt den Bildungsgang für biologisch-dynamische Landwirtschaft und damit sind nun alle landwirtschaftlichen Berufe unter einem Dach vereint. 

Im Jahresrückblick ging die Geschäftsleiterin Petra Sieghart auf die Meilensteine 2025 ein: Das Highlight waren die Berufsmeisterschaften SwissSkills im September. Den über 120'000 Besuchern, davon rund 65'000 Schülerinnen und Schüler, präsentierten sich alle Berufe des Berufsfelds Landwirtschaft an Wettbewerben oder Berufsdemonstrationen in bestem Licht. Daneben war die OdA wie schon in den letzten Jahren stark mit den Bildungsrevisionen beschäftigt: Die EFZ-Berufe sowie Agrarpraktiker EBA sind nun praktisch abgeschlossen, die Arbeiten an der Revision der Höheren Berufsbildung sind im Zeitplan. 

Erfreut stellte Petra Sieghart fest, dass die Abschlüsse eines EFZ im landwirtschaftlichen Berufsfeld in den letzten drei Jahren angestiegen sind. Bei den Agrarpraktikern EBA sind die Zahlen stabil. Für die Branche ist der gut ausgebildete Nachwuchs wichtig. Umso bedeutender ist ein attraktives Ausbildungsmodell, welches die Lernenden optimal auf die künftigen Anforderungen vorbereitet. Das gilt gleichermassen für die Höhere Berufsbildung – hier werden höhere Absolventenzahlen angestrebt. 

Auch das Jahr 2026 wird stark geprägt sein von den Bildungsrevisionen: Im August starten die ersten Lernenden ihr EFZ nach der neuen Bildungsverordnung. Für die Höhere Berufsbildung gilt es, die Qualifikationsprofile zu validieren, das Prüfungsdesign zu entwickeln und die künftigen Module zu definieren. Ab Ende Jahr werden die konkreten Modulbeschriebe erarbeitet.  

Der Jahresbericht 2025 wurde von den Delegierten ebenso ohne Gegenstimmen genehmigt wie die Jahresrechnung 2025 und das Budget 2026 des Vereins OdA AgriAliForm. 

Die neuen Statuten fielen zusammen mit der Gesamterneuerungswahl des Vorstands für die Amtsperiode 2026 – 2030. Fast alle Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl und wurden einstimmig gewählt. Neu wählten die Delegierten Benjamin Ramseier, Schweizer Bauernverband, in den Vorstand der OdA AgriAliForm. 

Rückfragen

Carine Théraulaz

Präsidentin, AgriAliForm

Tel: 077 413 52 69
 

Petra Sieghart

Leiterin Agriprof Schweizer Bauernverband
Sekretariat OdA AgriAliForm

Tel: 056 462 54 31
Mobile: 079 669 02 01
E-Mail: petra.sieghart@agriprof.ch 

Weitere Beiträge zum Thema

Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Landwirtschaftskammer unterstützt Sistierung der Agrarpolitik 22+

21.09.20 | Die Mitglieder der Landwirtschaftskammer des Schweizer Bauernverbands diskutierten die Entscheide des Ständerats bezüglich Agrarpolitik 22+, der parlamentarischen Initiative und der Ablehnung der beiden nächstes Jahr anstehenden extremen Agrarinitiativen. Sie fassten zudem die Parolen für die Abstimmungen im November und hörten die vier Kandidaten für das Vizepräsidium an.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Parlament sagt Nein zu den extremen Pflanzenschutzmittelinitiativen

14.09.20 | Der Schweizer Bauernverband (SBV) begrüsst die sehr deutliche Empfehlung des Ständerats, die beiden Initiativen im Zusammenhang mit Pflanzenschutzmitteln abzulehnen. Damit ist die Beratung im Parlament abgeschlossen. Der SBV unterstützt nach wie vor eine rasche und kluge Umsetzung des in der ständerätlichen Initiative vorgesehenen Absenkpfads für die Risiken im Zusammenhang mit Pflanzenschutzmitteln. Bei den Nährstoffen hat die kleine Kammer den von der vorberatenden Kommission kurzfristig eingefügten Absenkpfad für Nährstoffe als unrealistisch beurteilt und korrigiert. Mit Stichentscheid des Präsidenten wurde die gänzliche Streichung leider abgelehnt.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Stopp der grossen Konsumententäuschung!

11.09.20 | In den letzten Wochen kam tonnenweise Butter aus der EU in die Schweiz. Die Abmachung in der Branche war, dass die Importbutter nicht unter der Schweizer Marken wie «Die Butter» oder «Floralp» vermarktet wird. Die Erfahrung der letzten Tage zeigt nun, dass die Verarbeiter und der Detailhandel sich um diese Abmachung scheren und auch die Importware als Markenbutter verkaufen. Für die Konsumenten ist der Unterschied zur echten Schweizer Butter nur im Kleinstgedruckten zu erkennen. Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands verurteilt diese Buttertäuschung auf Schärfste! Er erwartet, dass die entsprechenden Firmen sich unverzüglich an ihre Zusagen halten und aufhören, die einheimischen hochwertigen Marken zu schwächen.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Bundesrat will keine Deklaration tierquälerisch erzeugter Importprodukte

11.09.20 | Mehr Freihandel ist nur mit einer massiven Verschärfung der Deklaration bei importierten Nahrungsmitteln und strengen Tierwohl-Minimalstandards zu haben. Der Bundesrat ist dazu nicht bereit und will somit das nach Schweizer Tierschutzrecht produzierte Fleisch nicht vor Billigimporten schützen. Die Vorschläge des Bundesrates sind gerade vor dem Hintergrund von weiteren Grenzöffnungen und Freihandelsabkommen völlig ungenügend. Die der Mercosur-Koalition angehörenden Organisationen aus Bauern, Konsumentenschaft und Tierschutz (SBV, FRC, STS) wollen die obligatorische Deklaration für Importprodukte konsequent stärken und verlangen mehr Transparenz über in der Schweiz verbotene Produktionsmethoden.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Initiativen gehen zu weit, die Anliegen sind aber wichtig

08.09.20 | Verschiedene Organisationen reichten heute die Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft ein. Die Landschaftsinitiative will das Kulturland stärker schützen und dabei die Gebäudefläche plafonieren. Die Biodiversitätsinitiative fordert mehr Fläche und Geld für die Förderung der Biodiversität. Beide Anliegen sind im Sinne der Landwirtschaft, ihre Ausgestaltung geht aber im Hinblick auf deren Hauptaufgabe zu weit.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Weckruf für ein JA zum revidierten Jagdgesetz

04.09.20 | Am 27. September stimmt das Volk über das revidierte Jagdgesetz ab: Eine moderne und fortschrittliche Vorlage mit klaren Regeln, die den Schutz von Tieren, Landschaften und Men-schen ausgewogen berücksichtigt. In Bern versammelten sich Bäuerinnen und Bauern, Jäge-rinnen und Jäger sowie Sympathisanten aus allen Landesteilen auf dem Bundesplatz, um gemeinsam für ein JA einzustehen.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Falsche Grundlagen führen zu falschen Lösungen

28.08.20 | Geschützte Tiere wie Biber und Luchs werden mit dem revidierten Jagdgesetz besser ge-schützt. Neu können sie nicht mehr zu jagdbaren Tieren erklärt werden und statt wie bisher rund 300 Tiere können von den geschützten Arten nur noch drei reguliert werden, nämlich Wolf, Steinbock und Höckerschwan.

Mehr lesen
Stellungnahmen Consultation relative à la loi fédérale sur les voies cyclables

27.08.20 | Dans votre courrier du 13 mai dernier vous nous invitez à prendre position sur la consultation mentionnée en ob-jet et nous vous remercions de nous offrir cette possibilité. De façon générale, l’Union suisse des paysans (USP) salue la nouvelle loi fédérale sur les voies cyclables, mais rappelle que cette dernière doit avant tout fixer les principes de base, ainsi que la mise en œuvre, et non se perdre dans trop de détails.

Mehr lesen