Runder Tisch Schweinemarkt macht Lösungsvorschläge

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 20. August 2026

Verschiedene Massnahmen sollen helfen, den Schweinemarkt langfristig ins Lot zu bringen. Die Teilnehmenden des «Runden Tisches» haben Pisten festgelegt, die nun im Detail ausgearbeitet werden. 

Der Schweinezyklus hat in den letzten Jahren an Tempo zu gelegt und eine Krise folgt auf die nächste. Das Hauptproblem ist das Ungleichgewicht zwischen Produktion und Absatz. Gerade in den letzten Monaten war der Preis für Schweinfleisch auf einem historischen Tief. Kurzfristige Massnahmen – wie Ferkelexporte ins nahe Ausland – mussten Entlastung zu bringen. Vor diesem Hintergrund lud der Schweizer Bauernverband die zentralen Akteure der Schweinebranche zu einem «runden Tisch» ein. Das Ziel war, Massnahmen für einen künftig stabilen Schweinemarkt zu definieren. Nach eingehender Diskussion verständigten sich die Teilnehmenden auf konkrete Instrumente. Im Zentrum stehen die Verbesserungen der Daten über die Einstallungen, die generelle Optimierung der Markttransparenz über ein Markt-Dashbord, die Überarbeitung der Preisbildungsmechanismen für 
Jager und Schlachtschweine sowie die Erarbeitung von weiteren Begleitmassnahmen zum Ausgleich des Markts. Eine von Proviande geleitete Arbeitsgruppe konkretisiert diese Pisten nun bis Ende Jahr. Danach gibt es einen zweiten «Runden Tisch», um Nägel mit Köpfen zu machen. 

Rückfragen

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband

Telefon 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

Ralf Bucher

Leiter Departement Produktion, Märkte & Ökologie
Leiter Geschäftsbereich Viehwirtschaft

Laurstrasse 10, 5200 Brugg
ralf.bucher@sbv-usp.ch
Departement Produktion, Märkte & Ökologie

Weitere Beiträge zum Thema

Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Neue Runde im Kampf gegen den Abfall

14.02.23 | Der Schweizer Bauernverband verschärft die Botschaft, um den zunehmenden Abfall auf Wiesen und Feldern einzudämmen. Ab sofort können die neuen Tafeln und erstmals auch eine Blache bei den kantonalen Bauernverbänden bestellt werden.

Mehr lesen
Stellungnahmen Änderung des Bundesgesetzes über die Schweizerischen Bundesbahnen (SBBG)

14.02.23 | Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands über die Änderung des Bundesgesetzes über die Schweizerischen Bundesbahnen (SBBG).

Mehr lesen
SBV-News
SBV-News SBV-News Nr. 6

13.02.23 | Beim Spitzengespräch mit Coop wies der SBV erneut nachdrücklich auf die stark gestiegenen Produktionskosten hin und forderte höhere Preise.

Mehr lesen
AGRISTAT aktuell
AGRISTAT aktuell Agristat Aktuell 01-23: Die Vegetationsperiode wird länger

10.02.23 | Die steigenden Temperaturen in der Schweiz verlängern die Dauer der Vegetationsperiode im Futterbau, gemessen als Abstand zwischen dem Beginn der Weide im Frühling und dem Beginn der Winterfütterung im Herbst. Vor allem die Weidenutzung im Frühling verschiebt sich mit steigenden Temperaturen im Kalender nach vorne. Pro Grad Anstieg der mittleren Jahrestemperatur wird eine Verlängerung der Vegetationsperiode von 5,8 Tagen in der Talzone und 6,8 Tagen in der Hügelzone geschätzt.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Betriebe für Bauernhof-Erlebnisse gesucht!

08.02.23 | «Tag der offenen Hoftüren» und «1. August-Brunch»: Zwei wertvolle Projekte, die als Brückenbauer zwischen Stadt und Land dienen, um das Vertrauen in die inländische Landwirtschaft zu stärken. Diese Anlässe sind so vielfältig wie die Bauernhöfe hierzulande und können nach eigenen Vorzügen gestaltet und umgesetzt werden. Melden Sie sich jetzt bis am 28. April auf www.bauernportal.ch für deren Durchführung 2023 an!

Mehr lesen
Stellungnahmen Pa. Iv. 20.456 n Candinas

07.02.23 | Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands zur Pa. Iv. 20.456 n Candinas.

Mehr lesen
SBV-News
SBV-News SBV-News Nr. 5

06.02.23 | Per Flugzeug importierte Lebensmittel sollen zukünftig entsprechend deklariert werden. Unser Ziel ist generell mehr Transparenz für Konsumenten auch über bei uns verbotene Produktionsmethoden.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Einseitige Lastenverteilung

02.02.23 | An einem nationalen Ernährungsgipfel übergab ein Wissenschaftsgremium seine erarbeiteten Empfehlungen zur Weiterentwicklung unseres Ernährungssystems dem Bundesrat. Diese nehmen im Prinzip die ganze Wertschöpfungskette vom KonsumentInnen bis zum ProduzentInnen in die Pflicht. Das beurteilt der Schweizer Bauernverband grundsätzlich als positiv. Die meisten der vorgeschlagenen, konkreten und verpflichtenden Massnahmen sind hingegen auf Stufe Landwirtschaft vorgesehen und gehen zu weit. Das ist nicht akzeptabel und eine verpasste Chance für eine glaubwürdige, ganzheitliche Ernährungspolitik.

Mehr lesen