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SBV-News Nr. 42

Notiz­ der Woche

Rund 80 Grundstückschätzungsexperten trafen sich zur Herbstversammlung und befassten sich unter anderem mit der von Bewertung Biogas- und Solaranlagen. Nichts ist mehr in diesem Sektor wie es mal war und niemand weiss, wohin die Reise geht.


 

Treffen Bauernverbände

Auf Einladung und anlässlich des 125-Jahre Jubiläums des SBV trafen sich Vertreter der deutschsprachigen Bauernverbände am Arenenberg im Thurgau. Der hochrangig besuchte Austausch zeigte, dass Probleme und die Herausforderungen in allen vertretenen Ländern und Regionen ähnlich sind: Druck Richtung Extensivierung, zunehmende Bürokratie, zu tiefe Wertschöpfung und der Wolf. Mit der Arenenberger-Erklärung forderten die Bauernverbände ihre Regierungen zum Handeln auf, um der Versorgungssicherheit in all den Diskussionen wieder mehr Gewicht zu geben.  

Newsletter

Der SBV verschickte diese Woche einen Newsletter mit Informationen für die Bauernfamilien zu aktuellen und kommenden Themen. Wer den Newsletter noch nicht bekommt und gerne hätte, kann ihn auf der Webseite des SBV abonnieren oder ein Mail an newsletter@hellosbv-usp.ch senden.

Influencerkampagne

Ein weiteres Video in Zusammenarbeit mit Moderator und Comedian Stefan Büsser ging online. Im Video geht es um die Direktvermarktung und soll die nationale Plattform vomhof.ch bekannt machen. Das Video findet man auf Instagram und Facebook von @schweizer.bauern und auch auf schweizerbauern.ch.

Schlachtviehstatistik

Die provisorische Schlachtviehstatistik vom September ist veröffentlicht. In allen Gross- und Kleinvieh-Kategorien (mit Ausnahme der Equiden) wurde mehr geschlachtet als im Vorjahresmonat. Beim Rindvieh lagen die Schlachtgewichte generell tiefer als im Vorjahr. Eventuell wurden die Tiere aufgrund der Futterknappheit etwas früher geschlachtet. Bei den Schweinen lag das Schlachtgewicht deutlich höher. Die September-Statistik liefert noch keine Anzeichen für eine Verbesserung der Situation auf dem Schweinemarkt.

Statistik der Woche

Gemäss Schätzung sind die Flächen von Dinkel und Hafer im laufenden Jahr deutlich angestiegen (+20 % bzw.  +47 %). Dinkel war vor 100 Jahren eine wichtige Getreideart mit einer Fläche von mehr als 20 000 Hektaren. Nach einem stetigen Rückgang erreichte die Fläche im Jahr 2000 mit 1404 Hektaren den absoluten Tiefpunkt. Inzwischen ist die Fläche auf geschätzte 7961 Hektaren angestiegen. Das ursprüngliche Getreide ist bei den Konsumenten immer beliebter. Im laufenden Jahr wird die Ernte auf ca. 29 000 Tonnen (inklusive Saatgut) geschätzt. Hafer war früher als Futter für die Pferde wichtig. Im zweiten Weltkrieg betrug die Haferfläche deshalb mehr als 40 000 Hektaren. Mit der Mechanisierung der Landwirtschaft verlor der Hafer seine Bedeutung und die Fläche ging bis auf 1494 Hektaren im Jahr 2014 zurück. Inzwischen wurde der Hafer für neue Produkte wie die Haferdrink entdeckt. Die Fläche wird im laufenden Jahr auf 2825 Hektaren geschätzt.