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Bildung

Die Berufe in der Landwirtschaft sind sehr vielseitig. Die abwechslungsreiche Arbeit in und mit der Natur, mit Tieren, Maschinen und mit natürlichen Produkten – das zeichnet das Berufsfeld Landwirtschaft und deren Berufe aus. Die Berufslehren Landwirt/in, Geflügelfachmann/-frau, Gemüsegärtner/in, Obstfachmann/-frau, Winzer/in, Weintechnologe/in und Agrarpraktiker/in versprechen eine breite und solide Ausbildung mit spannenden Zukunftsperspektiven.

Der Aufwärtstrend bei den Lernendenzahlen im Berufsfeld Landwirtschaft geht weiter. Im Vergleich mit den vergangenen sieben Jahren liegen die Lernendenzahlen im aktuellen Schuljahr rund 5.2 Prozent höher als im Durchschnitt. Nach 2017/18 ist dies der zweithöchste Wert seit Einführung der neuen Bildungsverordnung 2009.

Höhere Berufsbildung und Hochschulen

Nach Abschluss der Grundbildung stehen im Bereich des Agrarsektors viele Wege offen. Mit einer konsequenten Weiterbildung beispielsweise mit einer Berufs- und Meisterprüfung lassen sich die Fachkenntnisse aus der Grundbildung mit betriebswirtschaftlichem Know-how und unternehmerischem Wissen ergänzen. Auch im Berufsfeld Landwirtschaft und deren Berufe gilt die Leitlinie des lebenslangen Lernens. Es stehen verschiedene Weiterbildungen und interessante Laufbahnen im landwirtschaftlichen Umfeld zur Wahl, zum Beispiel Beratung, Ausbildung, Planung, Verkauf, Marketing, Verarbeitung oder Geschäftsführung. Eine Ausbildung ist auch im Fachhochschul- oder Universitätsstudium möglich.

Gefragte Fachleute

Gut ausgebildete Fachleute aus dem Berufsfeld Landwirtschaft sind gefragt: bei der Hofnachfolge, aber auch in den vor- und nachgelagerten Bereichen. Die Landwirtschaft, deren Umfeld und die daraus resultierenden Erfordernisse an die zukünftigen Betriebsleiter und Fachleute befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Diese Entwicklungen gilt es in der Berufsbildung frühzeitig zu erkennen und aufzunehmen. Die Branche und die Verbundpartner sind gefordert, dass auch in Zukunft genügend qualifizierte Berufsleute mit den richtigen Kompetenzen ausgebildet werden. Der positive Aufwärtstrend bei den Lernendenzahlen darf nicht blenden: Genügend gut ausgebildete Berufsleute mit den richtigen Kompetenzen zu haben, bleibt eine Herausforderung.

Kontaktperson

Petra Sieghart

Petra Sieghart

Leiterin Geschäftsbereich agriprof

Laurstrasse 10, 5201 Brugg
petra.sieghart@agriprof.ch
Departement Wirtschaft, Bildung und Internationales
Geschäftsbereich Agriprof

  

Stellungnahmen Totalrevision der Verordnung über die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Bildung

10.09.21 | Die Abteilung Agriprof des Schweizer Bauernverbandes hat langjährige Erfahrung mit den Austauschprogrammen auf der Stufe Berufsbildung. Für die Landwirtschaft ist der Austausch von jungen Berufsleuten sehr wichtig. Zum einen sammeln die Lernenden Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen aus anderen Kulturen, sie lernen über die Sprachgrenze hinaus zu interagieren, stärken ihre Fremdsprachenkenntnisse und erweitern ihren Horizont.

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Medienmitteilungen
92 neue MeisterInnen und zwei diplomierte Bäuerinnen

07.09.21 | Neun Landwirtinnen, 83 Landwirte sowie zwei Bäuerinnen aus der Deutschschweiz haben dieses Jahr die Höhere Fachprüfung bestanden. Sie schliessen damit eine intensive, mehrteilige berufliche Weiterbildung ab. Die Diplomübergabe erfolgte aufgrund von Corona an zwei Daten und Standorten. Herzliche Gratulation!

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Medienmitteilungen
Drei- und vierjährige Grundbildung in Zukunft möglich

11.01.21 | Die landwirtschaftliche Grundbildung wird regelmässig den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst. Als Ausgangslage für die nächste Revision führte die OdA AgriAlilForm Anfang 2020 eine Umfrage bei ihren Mitgliedorganisationen durch. Darauf aufbauend entstand ein neues Ausbildungsmodell mit einer 3-jährigen Lehre plus Zusatzjahr. Diese Variante kann die grosse Vielfalt an Ansprüchen an die Grundausbildung optimal abdecken.

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Medienmitteilungen
Berufsfeld Landwirtschaft: Wieder mehr Lernende

03.11.20 | Nach einem Einbruch der Lernendenzahlen im Berufsfeld Landwirtschaft im Schuljahr 2019/20 erholen sich die Zahlen dieses Jahr wieder. Die positive Entwicklung setzt sich fort. Trotz der Covid-19-Situation steigt die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um 9%, respektive 306 Lernende.

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Medienmitteilungen
103 neue MeisterInnen und zwei diplomierte Bäuerinnen

28.08.20 | 105 Absolventinnen und Absolventen, davon drei Meisterlandwirtinnen, 99 Meisterlandwirte, eine Geflügelwirtschaftsmeisterin und zwei diplomierte Bäuerinnen schlossen im 2020 die Meisterprüfung erfolgreich ab. Sie haben eine intensive, mehrteilige berufliche Weiterbildung hinter sich. An den Diplomfeiern in Zollikofen und Einsiedeln konnten sie das Eidgenössische Diplom in Empfang nehmen.

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Medienmitteilungen
Nationalrat stärkt landwirtschaftliche Forschung

04.06.20 | Die landwirtschaftliche Forschungsanstalt Agroscope wird restrukturiert und zentralisiert. Der Nationalrat will die daraus entstehenden Effizienzgewinne zur Stärkung der Agrarforschung nutzen. Er stimmte heute einer entsprechenden Motion zu und widersetzt sich damit den Plänen des Bundesrats. Dieser wollte die frei werdenden Mittel auch anderweitig verwenden. Der Schweizer Bauernverband (SBV) ist über diesen Entscheid sehr erfreut. Um die steigenden Erwartungen zu erfüllen, der Herausforderungen des Klimawandels anzugehen und die Auswirkungen der landwirtschaftlichen Tätigkeit auf die Umwelt zu verringern ist die Landwirtschaft dringend auf Forschungsunterstützung angewiesen. Ihr Nutzen kommt so auch der gesamten Gesellschaft zugute. Sie muss viele offene Fragen beantworten sowie Verbesserungen und Produktionsalternativen entwickeln und dabei sich ständig weiterentwickelnde Technologien berücksichtigen. Der Entscheid des Nationalrats entspricht den im Rahmen die Umstrukturierungspläne gemachten Versprechen, keine Budgetkürzung vorzunehmen sowie der am 11. März 2019 verabschiedeten Motion der Finanzkommission des Nationalrats.

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Medienmitteilungen
Agrarforschung ist wichtiger denn je!

08.05.20 | Der Bund will bei der landwirtschaftlichen Forschung sparen. Dafür ist aus Sicht des Schweizer Bauernverbands absolut nicht der richtige Zeitpunkt. Zu viele Herausforderungen stehen an.

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SBV-News SBV-News Nr. 16 (14. – 17.4.2020)

20.04.20 | Seit 2019 sind auch die Zuckerrüben als letzte Kultur nicht mehr mit einer neonicotinoiden Saatbeizung gegen frühen Insektenbefall geschützt. Die Folge ist massiver Befall mit dem Rübenerdfloh. Dieser profitiert diesen Frühling ganz besonders von den sehr trockenen und warmen Bedingungen. Sein Schaden lässt die Keimblätter der Rüben austrocknen und die Pflanzen im schlimmsten Fall verdorren. Als Folge braucht es mehr Behandlungen von Insektiziden auf die Blätter, was ebenfalls nicht unproblematisch ist.

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