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Ernährung

Mögen Sie gerne regionale, saisonale und schmackhafte Lebensmittel? Dann sind Produkte, hergestellt von den Schweizer Bauern, die beste Wahl: Dank kurzen Transportwegen kommen die Lebensmittel frisch auf den Tisch, kurze Transportwege sind gut fürs Klima, und, als zusätzliches Plus: saisonale Lebensmittel haben viel Geschmack!

Kontaktperson

Barbara Steiner

Barbara Steiner

Schweizer Bauernverband
Geschäftsbereich Pflanzenbau
Themenverantwortliche Gentechnik 

Telefon   056 462 50 05
E-Mail     barbara.steiner@sbv-usp.ch

  

Statistik der Woche
Woche 26/2021

05.07.21 | Die Umsätze mit Nahrungsmitteln sind schon seit längerer Zeit zur Stütze des Detailhandels geworden. Während der Corona-Krise hat ihre Bedeutung nochmals stark zugenommen. Im Mai 2021 lagen die Umsätze mit Nahrungsmitteln gemäss Bundesamt für Statistik zwar immer noch hoch (118,2 Punkte), sie sind aber im Vergleich zum Vormonat (121,9 Punkte) und zu 2020 (123,9 Punkte) zurückgegangen. Offensichtlich nimmt der Einkaufstourismus wieder zu. Falls er das frühere Niveau erreicht, kann dies die Produzentenpreise vor allem bei jenen Nahrungsmitteln unter Druck setzen, bei denen der Inlandanteil hoch ist und sich die Produktion der zeitweise erhöhten Nachfrage angepasst hat. Dies betrifft z.B. die Produktion von Milch, Schlachtschweinen und Gemüse.

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Stellungnahmen Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030

15.02.21 | Die im Rahmen der UNO Nachhaltigkeitsziele drängendste und in allen drei Dimensio-nen herausforderndste Frage ist, wie die Verfügbarkeit und der Zugang zu ausrei-chend gesunder Nahrung für die weiterhin wachsende Weltbevölkerung angesichts der begrenzten Ressourcen gewährleistet werden kann. Aktuell hungern mehr Menschen als je zuvor. Die Schweiz hat im Ausland aber auch durch einen eigenen Beitrag an die Lebensmittelproduktion im Inland eine Verantwortung, zumal unser Konsum zu rund 50% durch Importe gedeckt werden muss.

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Statistik der Woche
Woche 02/2021

15.01.21 | Die Produktion von Konsummilch und insbesondere von UHT-Milch kann als Corona-Krisenbarometer dienen. Je mehr die Leute zu Hause bleiben, umso mehr Konsummilch kaufen sie. UHT-Milch lässt sich zudem gut lagern. In den ersten 11 Monaten des Jahres 2020 wurde 7,6 % mehr UHT-Milch produziert als in derselben Periode des Jahres 2019. Ein deutlicher Anstieg war im März und im November 2020 zu verzeichnen.

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Statistik der Woche
Woche 01/2021

08.01.21 | Aufgrund des abnehmenden Rindviehbestandes werden immer weniger Kühe geschlachtet und die Produktion von Kuhfleisch nimmt ab. In den letzten zehn Jahren ging die Produktion im Mittel jährlich um 0,9 % zurück. Die zu-nehmende Umstellung auf Mutterkuhhaltung mit längerer Nutzungsdauer der Kühe und die Optimierung der Milchviehhaltung (längere Nutzungsdauer, weniger Aufzucht) verstärken diese Entwicklung. Kurzfristig führte das Trockenjahr 2018 aufgrund des Futtermangels ab zweitem Semester 2018 bis Ende erstes Semester 2019 zu einer Zunahme der Schlachtungen und tieferen Preisen. Inzwischen haben sich die Preise erholt und alles deutet auf eine weiterhin günstige Preissituation für die Landwirte hin.

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SBV-News SBV-News Nr. 42 (12. – 16.10.2020)

20.10.20 | Der SBV will zusammen mit dem Schweizer Tierschutz (STS) und den Westschweizer Konsumenten (FRC) die Deklaration von bedenklichen Produktionsmethoden bei Importprodukten verbessern. Während die Schweizer Bauern hohe Anforderungen einhalten müssen, werden bei den Importen beide Augen zugedrückt. Zumindest sollten die Konsumierenden transparent über bedenkliche Praktiken auf den Produkten informiert werden. Die drei Organisationen haben eine Liste solcher bedenklichen Produktionsmethoden erstellt und mit der Bundesverwaltung besprochen. Parallel dazu wurde im Parlament eine Kommissionsmotion eingereicht.

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SBV-News SBV-News Nr. 18 (27.4. - 3.5.2020)

05.05.20 | Während der Corona Krise lässt sich beobachten, wie sich viele KonsumentInnen neu mit der Ernährung auseinandersetzen. So ist aktuell ein grosser Ansturm auf die Hofläden zu verzeichnet. Doch genauso gross war der Ansturm auf die Fast-Food-Restaurants nach der Wiedereröffnung. Daraus müssen wir lernen: Die Freiheit, selber zu entscheiden, wie man einkauft und sich ernährt, wird von den KonsumentInnen sehr geschätzt. Mit Blick auf die extremen und elitären Pflanzenschutzinitiativen, die den Konsumenten ihre Art der Ernährung aufzwingen wollen, bedeutet dies aber auch: Die Schweizer Landwirtschaft muss in der Lage sein, auf diese Verbrauchsvielfalt zu reagieren, sei es im Hofladen oder bei der Lieferung von Rindfleisch für Hamburger, die in Fast-Food-Läden verkauft werden.

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Statistik der Woche
Woche 17/2020

27.04.20 | 2018 betrug der Pro-Kopf-Verbrauch von Nahrungsmitteln 12,6 Megajoule oder 3000 Kilokalorien pro Tag. Aus energetischer Sicht sind Getreide, pflanzliche Fette, Milch, Zucker und Fleisch die wichtigsten Nahrungsmittelgruppen. Sie liefern mehr als 70 % der Energie. Dabei ist die Butter nicht in der Milch berücksichtigt sondern unter den tierischen Fetten. Hat die Corona-Krise einen Einfluss auf unsere Ernährung? Allenfalls werden sich die Verhältnisse in dieser Statistik für das Jahr 2020 leicht ändern.

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Medienmitteilungen
Keine Butterimporte!

23.04.20 | Die Branchenorganisation Milch spricht sich für den Import von 1000 Tonnen Butter aus. Für den Schweizer Bauernverband (SBV) ist dieser Entscheid komplett unverständlich und ein Affront für die Schweizer Milchproduzenten. Butterimporte zum jetzigen Zeitpunkt sind nicht angezeigt. Die Butterlager sind in den letzten Wochen gewachsen. Die Milchproduzenten müssen immer noch Abzüge in Kauf nehmen für den Export von Milchfett! Die Produzentenpreise sinken teilweise im Mai und die Abzüge bleiben hoch. Die in Aussicht gestellte Erhöhung der Produzentenpreise auf Juli ist vor diesem Hintergrund ungenügend. Für den SBV sind Butterimporte unter den aktuellen Umständen ein absolutes No-Go!

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