OdA AgriAliform mit neuer Präsidentin und neuen Statuten

Medienmitteilung der OdA AgriAliForm vom 29. Oktober 2025

Die OdA AgriAliForm vereint als Organisation der Arbeitswelt die Berufe des Berufsfelds Landwirtschaft. An der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 29. Oktober 2025 wählten die Delegierten Carine Théraulaz zur Präsidentin und genehmigten die neuen Statuten ab 1.1.2026. 

Der zurückgetretene Präsident Loïc Bardet stand der 2005 gegründeten OdA AgriAliForm von 2016 bis 2025 vor. Nun übernimmt Carine Théraulaz das Präsidium. Die 35jährige Gartenbauingenieurin HES-SO ist seit 4 Jahren bei der Agora als Berufsbildungsverantwortliche für Spezialkulturen tätig und schliesst derzeit den Fachausweis «Berufsbildungsfachfrau» ab. Mit der OdA AgriAliForm ist Carine Théraulaz bereits bestens vertraut, sie hatte seit 2021 den Schweizer Weinbauernverband (neu VignobleSuisse) im Vorstand und in weiteren Gremien vertreten. Als künftigen Vertreter von VignobleSuisse im Vorstand wählte die Delegiertenversammlung Sacha Messeiler.  

Demeter neues Mitglied bei der OdA AgriAliForm

An der ausserordentlichen Delegiertenversammlung wurde auch über den Beitritt des Vereins für biologisch-dynamische Landwirtschaft (Demeter) ab 1.1.2026 informiert. Der Verein ist Träger des Fachausweises «Fachperson biologisch-dynamische Landwirtschaft», ein Titel in der höheren Berufsbildung. Diese Ausbildung ist derzeit in einer Totalrevision. Gemeinsam mit Bio Suisse entwickelt der Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft den künftigen Abschluss in biologischer Landwirtschaft auf Stufe Berufsprüfung. Der Prozess läuft parallel zur Totalrevision der höheren Berufsbildung der anderen landwirtschaftlichen Berufe und in engem Austausch mit der OdA AgriAliForm. Mit dem Beitritt des Vereins für biologisch-dynamische Landwirtschaft mit ihrem Fachausweis «Fachperson biologisch-dynamische Landwirtschaft» sind nun alle landwirtschaftlichen Berufe in der OdA AgriAliForm vereint. Im Vorstand der OdA AgriAliForm wird Alfred Schädeli die biologisch-dynamische Landwirtschaft vertreten, als Stellvertreterin wählte die Delegiertenversammlung Verena Wahl. 

Neue Statuten genehmigt

Die Überarbeitung der Statuten wurde mit der Totalrevision der Grundbildung im Berufsfeld Landwirtschaft notwendig. Insbesondere die Einführung von Fachrichtungen in den Berufen LandwirtIn EFZ und Weinfachfrau/mann EFZ sowie die Zusammenlegung von Berufen erfordern Änderungen bei den Mitgliedorganisationen und damit eine neue Zusammensetzung von Delegiertenversammlung und Vorstand. Daneben regeln die neuen Statuten auch das Vorgehen bei elektronischen Abstimmungen. Die neuen Statuten wurden von den Delegierten gutgeheissen und treten am 1.1.2026 in Kraft. 

Rückfragen

Loïc Bardet

Leiter Departement Wirtschaft, Bildung & Internationales

Telefon079 718 01 88
E-Mail loic.bardet@sbv-usp.ch

Carine Théraulaz

Präsidentin, AgriAliForm

Tel: 077 413 52 69
 

Petra Sieghart

Leiterin Agriprof Schweizer Bauernverband
Sekretariat OdA AgriAliForm

Tel: 056 462 54 31
Mobile: 079 669 02 01
E-Mail: petra.sieghart@agriprof.ch 

Weitere Beiträge zum Thema

Stellungnahmen Regelung für transparentes Lobbying

13.03.18 | Nous soutenons le principe que les membres du parlement conservent la responsabilité concernant l’accès des représentants d’intérêts et que le système proposé doit être simple, peu coûteux et applicable. Il nous semble aussi justifié que le système soit également informatif : les citoyens ont à leur disposition un registre intelligible qu’ils peuvent consulter non seulement pour s’informer des mandants et des mandats des personnes représentant des intérêts au sein du Palais du Parlement, mais également afin de connaître la source parlementaire de l’accès octroyé à un représentant d’intérêts. L’USP propose la modification suivante de l’article 69b paragraphe 1 « Tout député peut faire établir deux cartes d’accès de longue durée pour des membres de sa famille, des collaborateurs personnels ou des représentants d’intérêts ».

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Kontraproduktiver Kahlschlag bei der Forschung

12.03.18 | Ohne Rücksprache bei den betroffenen Kreisen will der Bundesrat die Agroscope zum dritten Mal innert kürzester Zeit restrukturieren. Bis zu 600 Stellen wären betroffen. Der Schweizer Bauernverband (SBV) ist fassungslos sowohl über die Pläne wie auch das Vorgehen. Die vielen anstehenden Herausforderungen in der Landwirtschaft sprechen für einen Aus- statt Abbau der praxisorientierten Forschung. Der SBV wird sich deshalb gegen den Kahlschlag wehren.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen WAK-N unterstützt die Schweizer Zuckerwirtschaft

10.01.18 | Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Nationalrats (WAK-N) hat der parlamentarischen Initiative von Jacques Bourgeois „Stopp dem ruinösen Preisdumping beim Zucker – Sicherung der inländischen Zuckerproduktion“ erneut Folge geleistet. Der Schweizer Bauernverband und die Interprofession Zucker begrüssen den Entscheid und fordert das Parlament auf dem Entschied der WAK-N zu folgen.

Mehr lesen
Standpunkte Agrarpolitik der Zukunft sollte nicht von gestern sein

05.01.18 | Im November las man in der NZZ von „rosigen Aussichten für die Schweizer Wirtschaft“. Mitte Dezember doppelte das Seco nach und prognostizierte für 2018 ein „kräftiges Wachstum“ von 2.3 Prozent. Da frage ich mich, wie der Bundesrat auf die Idee kam, dass der Grenzschutz für landwirtschaftliche Produkte abgebaut werden müsse, damit die übrige Wirtschaft nicht unter dem Primärsektor leidet. Ich verstehe sowieso nicht, warum der Bundesrat in seiner Gesamtschau zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik in allen Szenarien den Grenzschutzabbau vorab nimmt. Ein so einseitiges Werk verdient den Namen „Gesamtschau“ nicht.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Fairer Handel: Wo ein Wille ist, geht es

03.01.18 | Der Schweizer Bauernverband stellte an der Neujahrsmedienkonferenz auf einem Milchbetrieb in Derendingen seinen Situationsbericht zum Thema „Fairer Handel – in der Schweiz und weltweit“ vor. Fazit: Eine nachhaltige Landwirtschaft ist zu Weltmarktpreisen nicht zu haben. Verschiedene Beispiele im Kleinen beweisen, dass faire Produzentenpreise und Handelsbeziehungen dem Erfolg am Markt nicht im Weg stehen. Es besteht Handlungsbedarf!

Mehr lesen
Stellungnahmen Teilrevision des Bundesgesetzes über die Enteignung (EntG)

30.10.17 | Aus Sicht der von uns vertretenen landwirtschaftlichen Grundeigentümer ist die vorliegende Teilrevision eine verpasste Chance, um neben formellen Anpassungen in erster Linie auch grundsätzliche Erneuerungen und Überlegungen zur Enteignung vorzuschlagen. Der Kulturlandschutz gebietet einen haushälterischen Umgang mit dem Boden. Infrastrukturanlagen werden auch künftig einen immensen Bedarf an Flächen benötigen. Zusammen mit der Bevölkerungszunahme nehmen die Mobilitätsbedürfnisse laufend zu. Der SBV will die für die öffentliche Grundversorgung nötigen Bauten nicht verhindern, verlangt aber, dass in der Interessenabwägung das Kulturland höher gewichtet und im Enteignungsfall besser entschädigt wird. Da die öffentliche Hand selber auch über wesentliche Flächen an Kulturland verfügt, haben enteignete Landwirte primär Anspruch auf Realersatz. Dazu sind Anstrengungen zu unternehmen.

Mehr lesen
Standpunkte Ein Sieg für die Land- und Ernährungswirtschaft

25.09.17 | Die Schlacht ist geschlagen, das Resultat ist mit 79 Prozent Zustimmung grossartig. Es war bei Weitem nicht so einfach zu erreichen, wie es im Nachhinein aussieht. Auch ohne offizielle Gegenkampagne sah sich die Vorlage heftigem Gegenwind ausgesetzt. Widersprüchliche Aussagen betreffend Freihandel und offene Märkte verunsicherten Teile der Bauernschaft und führten zu teilweise heftiger Kritik aus der Landwirtschaft. Diverse Medien – vor allem in der Deutschschweiz – schrieben gegen die Vorlage, einige verfielen gar in eine Art Kampagnenjournalismus. Es ist erfreulich, dass sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht verunsichern liessen und die Kommentare abprallten.

Mehr lesen
Stellungnahmen Totalrevision des Bundesgesetzes über die Nationalstrassenabgabe

15.09.17 | Grundsätzlich ist der SBV mit der Vorlage einverstanden. Es ist wichtig, dass die Änderungen – wie im erläuternden Bericht dargelegt – finanziell selbsttragend sind und das Bundesbudget nicht zusätzlich belasten. Weiter möchten wir darauf hinweisen, dass bei einer Einführung der E-Vignette dem Daten-schutz höchste Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, sodass dieser gewährleistet ist. Allfällige Bedenken seitens der Vignettennutzer bezüglich des Datenschutzes müssen ernst genommen werden

Mehr lesen