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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Februar 2020

10.03.20 | Der Februar 2020 war der zweitwärmste Februar seit Messbeginn 1864, auf der Alpensüdseite sogar der wärmste. Mit dem Februar 2020 endete auch der wärmste Winter seit Messbeginn 1864. Regional war es der stürmischste Februar seit Beginn der automatischen Messungen im Jahr 1940. Die wichtigsten Stürme waren Petra (4. Februar), Sabine (10. Februar) und Tomris (13. auf den 14. Februar). Sabine war der heftigste der drei Stürme, jedoch etwas schwächer als Lothar (26.12.1999) oder Burglind (3.1.2018). In der Südschweiz blieben die Niederschläge teilweise unter 10 % der Norm 1981-2000, während in der Nordschweiz verbreitet 120 bis 160 % der Norm erreicht wurden. Gemäss den phänologischen Beobachtungen an Haselsträuchern, Huflattich, Buschwindröschen und Bärlauch hatte die Vegetation im Februar ungefähr einen Monat Vorsprung gegenüber der Norm.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Januar 2020

10.02.20 | Der Januar 2020 war einer der wärmsten seit Messbeginn 1864. An vielen Messstandorten wurden bestehende Temperaturrekorde erreicht oder leicht überschritten. In einigen Regionen der Nordschweiz war der Monat zudem der sonnigste Januar seit Messbeginn. Niederschläge fielen entsprechend spärlich. Das anhaltende Hochdruckwetter wurde nur von wenigen Störungszonen jeweils kurz unterbrochen. Erst am Monatsende wurde das Wetter durch eine Tiefdrucklage bestimmt. Am Abend des 28. Januars kam es sogar zu einem ersten Gewitter. Die Platzierung von landwirtschaftlichen Praktikanten, sowohl von Schweizern im Ausland als auch von Ausländern in der Schweiz, hat in den letzten Jahren abgenommen (Tabelle 1.4). 2019 gingen 68 Schweizer ins Ausland und 328 ausländische Praktikanten kamen in die Schweiz, überwiegend aus osteuropäischen Ländern oder aus dem Baltikum.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Dezember 2019

14.01.20 | Der Dezember 2019 ist der drittwärmste seit Messbeginn. Dafür waren nicht zuletzt die vielen Föhntage mitverantwortlich. V.a. in der Südschweiz fielen überdurchschnittlich viele Niederschläge, regional mehr als das doppelte der Dezembernorm 1981-2010. In der Nordschweiz waren die Niederschläge im Dezember nach den regenreichen Monaten Oktober und November eher unterdurchschnittlich.

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Medienmitteilungen
Milchstatistik der Schweiz 2018

27.08.19 | Gemeinsam mit den Schweizer Milchproduzenten SMP, der TSM Treuhand GmbH, der Bran-chenorganisation Milch (BO Milch) und der Switzerland Cheese Marketing AG hat Agristat die Ausgabe 2018 der jährlich erscheinenden Publikation „Milchstatistik der Schweiz“ veröffent-licht. Die „Milchstatistik der Schweiz 2018“ ist da. Sie enthält 83 Tabellen mit den aktuellsten Daten über Milchproduk-tion, Milchverarbeitung, Aussenhandel, Preisentwicklung und Konsum von Milch und Milchprodukten in der Schweiz sowie internationale Vergleiche. 43 farbige Grafiken und Schemas zeigen Zusammenhänge auf und ver-einfachen das Verständnis der Zahlen. Die Einleitungstexte zu jedem Kapitel geben zudem wichtige Hintergrund-informationen. Die Publikation mit 100 Seiten ist komplett zweisprachig (Deutsch und Französisch). Wer sich für das Thema Milch interessiert – sei es als Produzent, Milchverwerter, Konsument oder aus anderen Gründen – findet in der „Milchstatistik der Schweiz“ eine Fülle von Angaben zur Schweizer Milchwirtschaft.

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Medienmitteilungen
Den Verarbeitern keine Milchpreissenkung zugestehen!

24.07.19 | Mehrmals haben der Schweizer Bauernverband (SBV) und die Schweizer Milchproduzenten (SMP) darauf hingewiesen, dass eine Milchpreissenkung im heutigen Marktumfeld absolut nicht gerechtfertigt ist. Diese Beurteilung unterstützen auch die Marktindikatoren des Bun-desamts für Landwirtschaft. Die Argumentation des Migros-Verarbeitungsbetriebs ELSA ent-behrt jeder Grundlage. Es wird immer klarer, dass es hier um eine direkte Margenverbesse-rung auf dem Buckel der Produzenten geht. SBV und SMP fordern deshalb von ELSA, auf die Milchpreissenkung bei ihren Direktlieferanten zu verzichten. Weiter müssen alle Milchver-marktungsorganisationen solidarisch konsequent bleiben und auch ihrerseits gegenüber der ELSA keine Preisnachlässe gewähren.

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Medienmitteilungen
Milchpreissenkung zur Margenverbesserung?

05.07.19 | Es ist nicht nachvollziehbar, wenn die bestpositionierten Unternehmen im Schweizer Markt auf die milchärmere Periode hin Milchpreissenkungen durchboxen wollen, während alle wichtigen Marktindikatoren entweder auf Stabilität oder eine positive Entwicklung hindeuten. Vieles spricht hier für eine sehr direkte Margenverbesserung zulasten der Milchproduzenten. Der Schweizer Bauernverband und die Schweizer Milchproduzenten missbilligen dieses Vorgehen. Beide Organisationen erwarten unmissverständlich, dass die Mehrleistungen des «grünen Teppichs» mit einem 3 Rappen höherem Milchpreis entschädigt werden.

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Medienmitteilungen
Veto zur angekündigten Milchpreissenkung

26.06.19 | Veto zur angekündigten Milchpreissenkung Obwohl die Marktsituation gut ist, haben verschiedene Abnehmer per Juli 2019 Milchpreis-senkungen angekündigt. Der Schweizer Bauernverband und die Schweizer Milchproduzenten fordern eine Korrektur. Mehr Fairness bei der Verteilung der Wertschöpfung ist dringend ge-fragt!

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Marktkommentar Magermilchpulver ist verpulvert

10.05.19 | Fast unbemerkt haben sich auf dem EU-Milchmarkt die milchpreisdrückenden Magermilchpulver-Lager fast vollständig aufgelöst. Im Januar 2018 lagen noch 377 000 Tonnen (t) Magermilchpulver in EU-Lagern. Im Februar dieses Jahres waren es noch 4000 t, was bemerkenswert wenig ist. Die Preise für EU-Magermilchpulver sind vom katastrophal tiefen Niveau von 1700 Dollar je Tonne im April 2016 auf 2450 Dollar fob (verladen) gestiegen. Das ist noch kein guter Preis. Die Milchbauern hoffen, dass er weiter ansteigen wird. Auch der EU-Butterpreis hat sich auf 5400 Dollar je Tonne im April erhöht, das sind 800 Dollar mehr als im Januar. In der EU sank die Milchproduktion in den ersten zwei Monaten um 0,7%, auch in Neuseeland wird wegen der Dürre für März/April mit einer rückläufigen Milchproduktion gerechnet. Die Nachfrage nach Milchprodukten steigt weltweit. Das ist im Interesse der Schweizer Milchbauern, werden doch 20% der Schweizer Milch exportiert. Der Kieler Börsenmilchwert zeigt von März 2019 bis November 2020 steigende Preise für Milch, Butter und Magermilchpulver. Ob sich diese Erhöhung bis zum Schweizer Milchpreis durchschlägt, ist währungsbedingt unsicher. Jedoch der Grüne-Teppich-Zuschlag von 3 Rappen je Kilo auf der A-Molkereimilch ist ab September zugesichert.

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