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Milchstatistik der Schweiz, 2021 (Mista)

Die Publikation zum Thema Milch ist in 11 Kapitel gegliedert und mit Kommentaren versehen. Die zahlreichen Tabellen zeigen den aktuellen Wissensstand über Milchproduktion, Milchverarbeitung, Aussenhandel, Preisentwicklung und Konsum von Milch und Milchprodukten in der Schweiz und enthalten auch internationale Vergleiche. Um die Zahlen und Zusammenhänge noch besser zu veranschaulichen, sind mehr als 50 farbige Grafiken abgebildet. Wer sich für das Thema Milch interessiert - sei es als Produzent, Milchverwerter, Konsument oder aus anderen Gründen - findet auch in der neusten Ausgabe eine Fülle von Angaben zur Schweizer Milchwirtschaft.

Inhaltverzeichnis

  1. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Milch
  2. Strukturen in der Milchproduktion
  3. Milchproduktion
  4. Struktur der Milchverarbeitungsbetriebe
  5. Milchverarbeitung
  6. Aussenhandel
  7. Verbrauch
  8. Preise
  9. Betriebswirtschaftliche Daten der Milchproduktion
  10. Milchwirtschaftliche Organisationen
  11. Internationales
Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - August 2022

12.09.22 | Der August 2022 war der zweitwärmste seit 1864. Die Durchschnittstemperatur lag um 1,9 Grad über der Norm 1991-2020. Nur im Jahr 2003 war der August mit 3,5 Grad über der Norm noch deutlich wärmer. Ab dem 15. August gab es in mehreren Regionen der Schweiz endlich Schauer, vielerorts waren dies die ersten relevanten Niederschläge seit anfangs Juli. In der zweiten Augusthälfte gab es teilweise massive Niederschläge mit regional hohen Tagessummen. Gebietsweise litten vor allem Gras- und Maisbestände stark unter der Trockenheit. Teilweise wurde Silomais schon im August geerntet. Nach 4374 Schadenmeldungen im Juni sind diese im Juli auf 1790 Meldungen gefallen (Tabelle 1.5). Die Schadenlage war damit im Juli 2022 im Vergleich zu früheren Jahren insgesamt durchschnittlich. Auch bei den Elementarschäden war dies mit 327 Meldungen der Fall (Tabelle 1.6).

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Medienmitteilungen
Milchstatistik der Schweiz 2021

09.09.22 | Gemeinsam mit den Schweizer Milchproduzenten SMP, der TSM Treuhand GmbH, der Branchenorganisation Milch (BO Milch) und der Switzerland Cheese Marketing AG hat Agristat die Ausgabe 2021 der jährlich erscheinenden Publikation „Milchstatistik der Schweiz“ veröffentlicht.

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Statistik der Woche
Woche 35-2022

02.09.22 | Seit 2017 ist der Produzentenpreis für Molkereimilch fast kontinuierlich angestiegen und hat inzwischen das Ni-veau des Jahres 2014 überschritten. Die Milchproduktion ist jedoch seit der zweiten Hälfte des Jahres 2021 rück-läufig. Das nasse Wetter 2021 erschwerte den Futterbau und führte zu einer mässigen Qualität des Winterfutters 2021/2022. Im laufenden Jahr erschwert die Trockenheit den Futterbau. Aufgrund des Ukraine-Krieges sind zu-dem die Kraftfutterpreise massiv angestiegen. Deshalb geht die Milchmenge trotz steigenden Preisen weiter zurück. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass vermehrt Butter importiert werden muss. In der Grafik sind die Angaben jeweils über die letzten 12 Monate summiert (Menge) bzw. gemittelt (Preise), um die saisonalen Schwankungen auszublenden.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juli 2022

11.08.22 | Der Juli 2022 war sehr heiss, sonnig und trocken. Er war der viertwärmste Juli seit Messbeginn 1864. Nur in den Jahren 2015, 2006 und 1983 war der Juli im Mittel noch wärmer. Die ausgeprägten Hochdruckverhältnisse liessen nur selten Niederschläge zu. Die Monatssummen blieben in der ganzen Schweiz deutlich unter der Norm 1991–2020. In einigen Gebieten fiel weniger als ein Drittel der Norm. Regional herrschte eine ausgeprägte Wasserknappheit, zum Beispiel im Südtessin, in Teilen der Westschweiz und im Kanton Schaffhausen. Der trockene Juli schuf zwar gute Bedingungen für die Getreide- und Rapsernte, die übrigen Kulturen litten jedoch an vielen Orten an akutem Wassermangel, da schon in den Vormonaten wenig Niederschläge gefallen waren. Mit 4374 Meldungen wegen Hagelschlag wurden im Juni 2022 weniger Schäden als im diesbezüglich extremen Monat Juni des Vorjahres (6980 Schadenmeldungen) registriert. Der Wert ist jedoch ebenfalls überdurchschnittlich hoch (Tabelle 1.5). Bei den Elementarereignissen fielen in drei der letzten zehn Jahre (2013, 2016, 2021) mehr als die aktuell 461 Meldungen an (Tabelle 1.6).

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Juni 2022

11.07.22 | Der Juni 2022 war der zweitheisseste seit Messbeginn 1864. Nur der Juni des Jahres 2003 wies eine noch höhere Durchschnittstemperatur aus. An mehreren Messstandorten stiegen die Tageshöchstwerte auf neue Junirekorde. Die Niederschlagssummen blieben verbreitet unterdurchschnittlich. Damit setzte sich das mehrheitlich trockene Wetter der Vormonate fort (Tabelle 1.2).

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Mai 2022

13.06.22 | Der Mai brachte eine rekordhohe Zahl von Sommertagen und war der zweitwärmste Monat Mai seit Messbeginn 1864. Nur der Mai 1968 war noch wärmer. In Genf gab es 15 Sommertage mit einem Temperaturmaximum von 25 Grad und mehr, in Locarno waren es 16. In der Deutschschweiz gab es weniger als zehn Sommertage. Die Niederschläge blieben verbreitet unter der Norm 1991-2020. In der Westschweiz und im Wallis lagen die Niederschläge teilweise unter 30 % der Norm, in der Südschweiz regional unter 40 % und in der Deutschschweiz meist zwischen 40 und 80 %. Mit dem Mai endete ein milder, sonniger und niederschlagsarmer Frühling. Es war einer der zehn niederschlagärmsten Frühlinge seit Messbeginn.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - April 2022

11.05.22 | Im ersten April-Drittel fiel Schnee bis in tiefe Lagen. Damit verbunden waren auch Spätfröste mit tiefen Temperaturen. Spätfröste traten auch am Ende des zweiten Monatsdrittels nochmals auf. Die Spätfröste dürften in frühen Obstkulturen (Steinfrüchte und Kernobst) zu Schäden geführt haben, welche zurzeit jedoch noch kaum eingeschätzt werden können. Trotz den Kältephasen bewegte sich die Durchschnittstemperatur in den meisten Regionen im Rahmen der langjährigen Norm. Ansonsten herrschte häufig das typische, wechselhafte Aprilwetter. In der Südschweiz fielen Ende April erstmals im laufenden Jahr kräftige Niederschläge.

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Statistik der Woche
Woche 15/2022

14.04.22 | Die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh ist in der Schweiz in den letzten Jahren nur noch schwach angestiegen und erreichte 2021 den Wert von 7089 Kilogramm Milch pro Kuh und Jahr. Bei annähernd konstanter Gesamt-Milchproduktion führt diese Entwicklung zu einem kontinuierlichen Rückgang des Milchkuhbestandes. Letzterer erreichte im Jahr 2021 im Mittel noch 538'746 Tiere.

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