Konkretisierung des neuen Pestizidgesetzes

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 28. April 2021

Die Risiken und Mengen beim Pflanzenschutzmitteleinsatz senken und die Nährstoffverluste reduzieren: Der Bundesrat hat das vom Parlament in der Frühlingssession verabschiedete neue Gesetz bereits konkretisiert. Er stellte heute umfangreiche Massnahmen zu dessen Umsetzung vor.

In der Frühlingssession verabschiedete das Parlament die parlamentarische Initiative «Absenkpfad». Der Bundesrat stellte heute die vorgesehene Konkretisierung dieses neuen Pestizidgesetzes im Bereich der Landwirtschaft vor. Die Risiken beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln für Mensch, Tier und Umwelt müssen damit bis 2027 um 50 Prozent vermindert werden. Um dies zu erreichen, wird der ökologische Leistungsnachweis verschärft, indem unter anderem der Einsatz von Wirkstoffen mit erhöhten Risikopotenzialen eingeschränkt wird. Weiter will der Bundesrat mit der Weiterentwicklung der Produktionssystembeiträge und den neu entwickelten Anreizprogrammen die Pflanzenschutzmittel sowie die Stickstoff- und die Phosphorverluste reduzieren. Der Schweizer Bauernverband wird den Vorschlag prüfen und sich in die VernehmIassung einbringen. Was sicher ist: Die Ziele sind überaus ambitiös und bedingen auch eine intensive Unterstützung durch die Forschung.

Rückfragen

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband

Telefon 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

Francis Egger

ehem. Stv. Direktor Schweizer Bauernverband
Leiter Departement Wirtschaft, Bildung und Internationales

Ralf Bucher

Leiter Departement Produktion, Märkte & Ökologie
Leiter Geschäftsbereich Viehwirtschaft

Telefon 078 771 53 26
E-Mail ralf.bucher@sbv-usp.ch

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