Milchmarkt braucht neues Instrument zur Mengenregulierung

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 22. September 2026

Die Landwirtschaftskammer fordert die Branchenorganisation Milch auf, mit der Einführung von dynamischen Referenzmengen auf Betriebsebene ein neues Instrument zur Mengenregulierung bei Angebotsüberschüssen zu schaffen. 

In der Sonntagszeitung war kürzlich folgende Schlagzeile zu lesen: «Milchbauern verdienen 8 Franken pro Stunde». Die Grundlage war eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz, welche mit den Vollkostenrechnungen von Agroscope arbeitete. Weil die aktuellen Milchpreise kein angemessenes Einkommen ermöglichen, hat sich am letzten Freitag die Landwirtschaftskammer des Schweizer Bauernverbands mit dem Milchmarkt befasst. Sie stellte fest, dass die Segmentierung der Mengen nicht mehr ausreicht, um einen ausgeglichenen Markt sicherzustellen. Die Mitglieder unterstützen deshalb das von den Schweizer Milchproduzenten vorgeschlagene Instrument mit dynamischen Referenzmengen auf Betriebsebene. Bei Angebotsüberschüssen ist so sichergestellt, dass alle Lieferanten und damit Erstabnehmer Verantwortung fair verteilt mittragen. Die Landwirtschaftskammer fordert die Branchenorganisation Milch auf, dieses Instrument zeitnah zu konkretisieren und umzusetzen. 

Rückfragen

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband

Telefon 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

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