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Das Neuste

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SBV-News SBV-News Nr. 2 (13.01. – 17.01.2020)

21.01.20 | Vor knapp zwei Jahren hat der Bundesrat mit der Ankündigung einer tiefgreifenden Restrukturierung von Ag-roscope ein mediales und politisches Erdbeben ausgelöst. Ziel war es, die Kosten für Agroscope um 20% zu sen-ken. Die Branche, Politik und Kantone kämpften gemeinsam gegen die Pläne an. Zwei Jahre später sieht es so aus: Die Sparvorgabe von 20% ist weg, die Kantone sind mit dem angepassten Standortkonzept zufrieden und die bei den Strukturen eingesparten Mittel können für zusätzliche Forschung eingesetzt werden. Eigentlich hätte man die Reorganisation von Beginn weg so aufgleisen können!

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Medienmitteilungen
Agrarminister in Berlin: Klöckner schlägt Parmelin im Käse-Rosetten drehen

17.01.20 | Die Schweiz präsentiert sich in einer neuen Halle an der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Am Eröffnungstag besuchte die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesrat Guy Parmelin den Schweizer Stand. Bundesrat Guy Parmelin und der neue Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft Christian Hofer nehmen an der Internationalen Grünen Woche und am „Davos der Landwirtschaft“, dem GFFA Agrargipfel in Berlin teil. „Die bilateralen Gespräche mit Landwirtschaftsexperten aus aller Welt im Rahmen des GFFA sind von grosser Relevanz und Qualität“, berichtet Christian Hofer zufrieden über seinen ersten GFFA Gipfel.

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Standpunkte
Mit ideologisch verzerrter Rechnerei auf Irrwegen

16.01.20 | Avenir Suisse sieht sich als Vordenkerin für die Schweizer Wirtschaft. Da dürfte man eigentlich erwarten, dass sie den Zusammenhang zwischen einer erfolgreichen Volkswirtschaft und der im Verhältnis zu den anderen Sektoren tieferen landwirtschaftlichen Wertschöpfung mit wenig Beschäftigten im 1. Sektor herstellen kann. Will sie aber nicht. Denn es geht ihr letztlich nur darum, den vermeintlichen Hemmschuh Landwirtschaft aus dem Weg zu räumen, der ihren ungehemmten Liberalisierungsabsichten sowie den Sparplänen für die öffentliche Hand im Wege steht. Ihre Theorien und Berechnungsgrundlagen stützt Avenir Suisse auf einen Vergleich der Schweizer Preise für Agrargüter mit den Weltmarktpreisen ab. Logisch, dass hier die Schweiz mit teurem Kostenniveau nicht mithalten kann. Das ist auch nicht das Ziel: Weltmarktpreise für Agrargüter sind oft nicht kostendeckend und sie berücksichtigen keinerlei negative externe Effekte, wie z.B. miserable Arbeits- oder Tierhaltungsbedingungen. Wir sind mit Avenir Suisse einig, dass der administrative Aufwand für die Umsetzung der Agrarpolitik zu gross ist. Leider macht sie aber keinerlei nützliche Verbesserungsvorschläge. Ausser natürlich die vorgeschlagene «Tabula rasa». Für die so verbleibende «Schrumpflandwirtschaft» im industriellen Stil an den besten Standorten und in einigen wenigen lukrativen Nischenproduktionen braucht es dann auch nicht mehr so viele Beamte. Viele Vorwürfe von Avenir Suisse verflüchtigen sich spätestens dann, wenn man berücksichtigt, dass die Faktoren Kosten und Leistungen der landwirtschaftlichen Produktion standortgebunden sind. Fällt die Hauptproduktion am Standort aus, geht auch das gemeinwirtschaftliche Koppelprodukt verloren oder würde ein Vielfaches der Kosten verschlingen (z.B. Landschaftspflege durch Landschaftsgärtner). Weiter löst man Umweltprobleme nicht, wenn man sie exportiert. Je weiter entfernt die Produktion stattfindet, desto schwieriger ist die Kontrolle der Produktionsmethoden oder die Vermeidung von externen Schäden (z.B. Tierwohl, Umweltschutz). Die Schweiz ist im Export von negativen Umwelteffekten Weltmeisterin. 75% unserer konsumbedingten Umweltauswirkungen fallen schon heute im Ausland an. Dazu passt, dass sich der Avenir Direktor am Marketing für Inlandeier stört. Aber warum braucht es ein solches: Weil wir in der Schweiz immer noch Billigst-Eier aus Käfighaltung importieren dürfen! Gefüttert sind diese Hühner mit GVO-Soja aus ehemaligen Regenwaldgebieten. Die Berechnungen von Avenir Suisse zu den volkswirtschaftlichen Kosten basieren auf vielen ungesicherten Mutmassungen und Annahmen, die sie mit groben Schätzungen multiplizieren. So werden der Landwirtschaft willkürlich volkswirtschaftliche Kosten angelastet. Den Nutzen des Agrarsektors hingegen rechnen sie klein oder blendet ihn ganz aus, z.B. der Nutzen einer gepflegten Kulturlandschaft für den Tourismus. Die «Denkfabrik» stand sich auch im «zweiten Aufwasch» ihres Privilegienregisters selbst auf den Füssen. Zu Verbissen verfolgt sie ihr eigentliches Ziel. Der von Avenir Suisse ersehnte Kahlschlag des Agrarsektors bringt unser Land nicht weiter. Statt einer radikalen Agrarpolitik brauchen wir für die Zukunft eine kohärente Schweizer Ernährungspolitik. Martin Rufer, Schweizer Bauernverband

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 12-19: Rückblick 2019 – Ausblick 2020

14.01.20 | 2019 wird als gutes Landwirtschaftsjahr in Erinnerung bleiben, insbesondere in der Schlachtviehproduktion. Auch für 2020 sind die Aussichten im Allgemeinen günstig. Zu Unsicherheiten führen vermehrt die zur Abstimmung kommenden Landwirtschafts- Initiativen.

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Gemeinsam gegen Foodwaste! Was du tun kannst

Wie kann die Landwirtschaft Food Waste vermindern? Und was kannst du tun oder an wen kannst du dich wenden, um nicht handelskonforme Ware abzusetzen? Das erfährst du auf unserer neuen Themenseite Foodwaste. Jetzt aktiv werden und Foodwaste im Hofladen verhindern!

Material hier kostenlos bestellen.

Mieten und vermieten von landwirtschaftliche Maschinen

FarmX ist die Schweizer Plattform für den Austausch von landwirtschaftlichen Maschinen. Ob im täglichen Einsatz bei Maschinengemeinschaften oder gelegentlich zwischen benachbarten Landwirten: FarmX macht den überbetrieblichen Maschineneinsatz so einfach wie nie zuvor.

«Schon geschnallt?»

«Schon geschnallt?» heisst die neue Sensibilisierungskampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft unter der Schirmherrschaft des Schweizer Bauernverbands. Diese soll mit zahlreichen Massnahmen zum Gurtentragen motivieren und so die zahlreichen Todesfälle aufgrund umkippender Landwirtschaftsfahrzeuge verhindern.

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Aktuelle Themen

Der SBV ist in verschiedensten Dossiers aktiv. Beachten Sie insbesondere folgende Themen:

 

 

 

 

22.10.19

Pflanzenschutz im Obstbau bei der Familie Gilg in Fruthwilen

16.07.19

Warum Bauern Pflanzenschutzmittel einsetzen (Teil 1)

16.07.19

Die Spritztechnik und wie die Natur geschützt wird (Teil 2)

16.07.19

Bewilligungen und was wäre ohne Pflanzenschutz? (Teil 3)

20.03.2019

So schützen wir unsere Kulturen