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Das Neuste

In den folgenden Boxen finden die aktuellsten Mitteilungen des Schweizer Bauernverbands.
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Statistik der Woche
Woche 45-2022

11.11.22 | Bei den landwirtschaftlichen Kulturen der Schweiz gibt es über längere Zeiträume deutliche Veränderungen. So lag die Anbaufläche des Maises bis 1955 unter 5000 Hektaren. Die wärmeliebende Pflanze aus Mexiko musste zuerst züchterisch bearbeitet werden, damit sie in der Schweiz erfolgreich angebaut werden konnte. In der Folge stieg die Anbaufläche in den 60er und 70er Jahren rasant an. Inzwischen ist die Fläche ziemlich stabil mit 62 881 Hektaren im Jahr 2021. Dies entspricht 23 % der offenen Ackerfläche von 276 496 Hektaren. Die Kultur wird zur Körnergewinnung genutzt oder als ganze Pflanze verfüttert, hauptsächlich als Silage. Mit Hinblick auf den vieldiskutierten Klimawechsel stellt sich die Frage, ob es weitere Kulturen mit einem ähnlichen Entwicklungspotenzial gibt. In den letzten Jahren kamen viele neue oder wieder entdeckte Kulturen wie Hirse, Sorghum, Quinoa, Reis, Soja, Linsen, Buchweizen und Kichererbsen in die Schweiz. Aktuell besetzen diese Kulturen erst kleine Flächen. Dies kann sich jedoch ändern.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 10-22: Getreide: Inlandproduktion und Importe verarbeiteter Produkte

10.11.22 | Getreide spielt eine zentrale Rolle in unserer Ernährung und macht etwas mehr als die Hälfte der offenen Ackerfläche aus. In den letzten 100 Jahren hat sich die Getreidefläche stets verändert; in der letzten Dekade verlief die Entwicklung allerdings mehrheitlich konstant. Dies gilt grösstenteils auch für die Inlandproduktion, die allerdings aufgrund meteorologischer, klimatischer und wirtschaftlicher Bedingungen Schwankungen unterliegen kann. Bei den Importen zeigt sich die Sachlage komplexer: Während sich die Importe von Getreide und Mehl über die Jahre konstant entwickelt haben, nahmen die Importe verarbeiteter Getreideprodukte stetig zu. Dies gilt vor allem für Teiglinge sowie für Back- und Konditoreiwaren. Diese Importe setzen die inländische Verarbeitung unter Druck und führen oft dazu, dass inländischer Brotweizen deklassiert werden muss.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Oktober 2022

10.11.22 | Der Oktober 2022 war der wärmste seit Messbeginn 1864. Im landesweiten Mittel stieg die Temperatur dank milden West- und Südwestströmungen um 3,7 Grad über die Norm 1991-2020. Der Oktober war sogar wärmer als der vorangehende September. Niederschläge fielen vor allem im letzten Monatsdrittel und waren insgesamt eher unterdurchschnittlich. Grössere Regenmengen wurden im Wallis, auf der Alpensüdseite und in Graubünden registriert. Mit 7805 Schadenmeldungen bis Ende September war 2022 vergleichsweise stark von Hagel betroffen (Tabellen 1.4 und 1.5). Das Ausmass war jedoch deutlich geringer als im extremen Vorjahr mit 11 501 Schadenmeldungen bis Ende September. Bei den Elementarschäden ist die Situation ähnlich (Tabellen 1.6 und 1.7). Bis Ende September lagen 1685 Schadenmeldungen vor. Dies ist deutlich weniger als im Vorjahr mit 2353 Schadenmeldungen, aber dennoch ein eher hoher Wert. Im August 2022 war die nicht ständige ausländische Wohnbevölkerung, die in der Landwirtschaft tätig war, mit 4462 Personen deutlich tiefer als 2021 (5134) und 2020 (5240).

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Medienmitteilungen
Verbot von Klon-Genetik gilt und wird kontrolliert

08.11.22 | Bei den Kontrollen von QM-Schweizer Fleisch wird auch überprüft, ob Klon-Genetik eingesetzt worden ist. Einige wenige Betriebe haben die entsprechenden Vorgaben missachtet.

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Strommangel & Landwirtschaft

Die Wahrscheinlichkeit einer Strommangellage hat sich aufgrund verschiedener Faktoren deutlich erhöht. Zudem sind die landwirtschaftlichen Betriebe infolge Automatisierung und Digitalisierung vieler Prozesse heute stark abhängig von stetiger Stromverfügbarkeit. Wegen der drohenden Mangellage sieht der Bund ein vierstufiges Vorgehen von freiwilligen Sparapellen über Kontingentierung bis zu rotierenden Netzabschaltungen vor. Die Landwirtschaft ist dabei unterschiedlich betroffen. Mehr dazu.

125-jähriges SBV-Jubiläum

Dieses Jahr feiert der SBV seinen 125. Geburtstag. Die Gründung erfolgte in einer für die Bauernfamilien sehr schwierigen Zeit. Viele Herausforderungen haben sich in all den Jahren erstaunlich wenig geändert. Zum Jubiläum hat der SBV ein kurzes Video zu seiner Geschichte erstellt und während des Jahres wachsen in allen Kantonen Kartoffeln heran, die im Herbst auf dem Bundesplatz zu einer Weltrekordrösti verarbeitet werden. 

Mehr zu den Jubiläumsaktivitäten gibt es hier.

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Aktuelle Themen

Der SBV ist in verschiedensten Dossiers aktiv. Beachten Sie insbesondere folgende Themen: