Forderung nach Stabilisierung des Schweinefleischmarktes

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 07. Mai 2026

Besorgt über die aktuelle Krise ruft der Vorstand des Schweizer Bauernverbandes (SBV) den Schweinesektor dazu auf, wirksame Massnahmen zu ergreifen, um die Stabilität und das Gleichgewicht des Schweinefleischmarktes mittelfristig und langfristig zu sichern.

Die Lage auf dem Schweinefleischmarkt ist von einer neuen Krise und unter Druck stehenden Preisen geprägt. Über kurzfristige Entlastungsmaßnahmen hinaus ist es wichtig, den Markt mittelfristig und langfristig so weit wie möglich zu stabilisieren. 

Der Rückgang des Konsums, aber auch die Produktivitätssteigerungen erfordern, dass die Produktion an die Bedürfnisse des Marktes angepasst wird, um kostendeckende Preise zu ermöglichen. Der Vorstand des SBV fordert daher die Branche auf, wirksame Massnahmen zu ergreifen, um die Stabilität und das Gleichgewicht des Schweinefleischmarktes zu gewährleisten.

Rückfragen

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband

Telefon 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

Michel Darbellay

Stv. Direktor
Leiter Departement Produktion, Märkte & Ökologie
Leiter Geschäftsbereich Viehwirtschaft

Laurstrasse 10, 5200 Brugg
michel.darbellay@sbv-usp.ch
Departement Produktion, Märkte & Ökologie

Weitere Beiträge zum Thema

Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Fröhliches Feiern bei den frisch gebackenen Meisterinnen und Meistern

25.08.25 | 13 Landwirtinnen, 102 Landwirte, ein Geflügelfachmann, drei Bäuerinnen sowie 7 Obstfachleute haben dieses Jahr in der Deutschschweiz die Höhere Fachprüfung bestanden. An der heutigen Diplomfeier am landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg konnten die 126 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen das Eidgenössische Diplom in Empfang nehmen. Herzliche Gratulation!

Mehr lesen
SBV-News
SBV-News SBV-News Nr. 34-2025

25.08.25 | Der SBV traf sich mit den Geschäftsführer:innen und Präsident:innen seiner Mitgliedorganisationen zum jährlichen Austausch. Themen waren z.B. AP2030+, Entlastungspaket 2027, digiFLUX, EU-Abkommen, Pflanzenschutz, Lobbyarbeit und neue Kommunikationsprojekte.

Mehr lesen
Stellungnahmen
Stellungnahmen Konsultation BVG-Mindestzinssatz 2026

21.08.25 | Stellungnahme des Schweizer Bauernverband zur Konsultation BVG-Mindestzinssatz 2026

Mehr lesen
SBV-News
SBV-News SBV-News Nr. 33-2025

18.08.25 | Der SBV-Vorstand hat sich in seiner Sitzung mit aktuellen Marktfragen, Bodenrecht, Umwelt- und Tierschutzthemen sowie internationalen Herausforderungen befasst – und wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

Mehr lesen
SBV-News
SBV-News SBV-News Nr. 32-2025

11.08.25 | Hohe US-Zölle setzen der Schweizer Exportwirtschaft zu – der SBV fordert faire Lösungen und betont, dass sensible Landwirtschaftsprodukte wie Fleisch nicht verantwortlich sind.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Erfolgreich & beliebt: Der 1. August-Brunch auf dem Bauernhof

01.08.25 | Der traditionelle 1. August-Brunch auf dem Bauernhof war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Rund 280 Bauernhöfe luden zum gemütlichen Brunch auf ihren Hof ein. Die meisten Brunchs waren bereits im Vorfeld ausgebucht – ein Zeichen dafür, wie beliebt dieser Anlass geworden ist. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, Bundesrat Martin Pfister und Bundesrat Guy Parmelin mischten sich anlässlich des 1. August-Brunchs in den Kantonen Freiburg, St. Gallen und Solothurn unter die Gäste und genossen einen feinen Brunch.

Mehr lesen
SBV-News
SBV-News SBV-News Nr. 30-2025

28.07.25 | Infolge des Ausbruchs der «Lumpy-Skin Disease» in Savoyen gilt in Teilen der Westschweiz eine Überwachungszone mit Impfpflicht für Tiere der Rindergattung.

Mehr lesen
Standpunkte
Standpunkte Heiratsstrafe abschaffen: JA. Aber doch nicht so!

25.07.25 | In der Sommersession verabschiedete das Parlament eine Vorlage zur Individualbesteuerung. Damit wollte es zwei Ziele erreichen: Die Heiratsstrafe bei den Steuern abschaffen und die Frauen zur Erwerbsarbeit animieren. Tönt auf den ersten Blick vernünftig. Doch beim genaueren Hinschauen stellt sich heraus: Hier hat die Maus einen Berg, respektive ein völlig unverhältnismässiges und unnötiges Bürokratiemonster geboren. Gerade für die Bauernfamilien wäre dieses neue System jedes Jahr mit extremem Zusatzaufwand verbunden.

Mehr lesen