Runder Tisch Schweinemarkt macht Lösungsvorschläge
Der Schweinezyklus hat in den letzten Jahren an Tempo zu gelegt und eine Krise folgt auf die nächste. Das Hauptproblem ist das Ungleichgewicht zwischen Produktion und Absatz. Gerade in den letzten Monaten war der Preis für Schweinfleisch auf einem historischen Tief. Kurzfristige Massnahmen – wie Ferkelexporte ins nahe Ausland – mussten Entlastung zu bringen. Vor diesem Hintergrund lud der Schweizer Bauernverband die zentralen Akteure der Schweinebranche zu einem «runden Tisch» ein. Das Ziel war, Massnahmen für einen künftig stabilen Schweinemarkt zu definieren. Nach eingehender Diskussion verständigten sich die Teilnehmenden auf konkrete Instrumente. Im Zentrum stehen die Verbesserungen der Daten über die Einstallungen, die generelle Optimierung der Markttransparenz über ein Markt-Dashbord, die Überarbeitung der Preisbildungsmechanismen für
Jager und Schlachtschweine sowie die Erarbeitung von weiteren Begleitmassnahmen zum Ausgleich des Markts. Eine von Proviande geleitete Arbeitsgruppe konkretisiert diese Pisten nun bis Ende Jahr. Danach gibt es einen zweiten «Runden Tisch», um Nägel mit Köpfen zu machen.
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Michel Darbellay
Stv. Direktor
Leiter Departement Produktion, Märkte & Ökologie
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Departement Produktion, Märkte & Ökologie