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Nutztierhaltung in der Schweiz

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Teil der Schweizer Landwirtschaft. Auf zwei Drittel unserer Fläche – zum Beispiel im höheren Jurabogen, den Voralpen und Alpen – wächst ausschliesslich Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutterfressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter. Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. 

Mehr zur Schweizer Nutztierhaltung gibt's hier.

Kontaktperson

Sandra Helfenstein

Schweizer Bauernverband
Stv. Leiterin Departement Kommunikation und Services
Co-Leiterin Kommunikation, Bereich Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Mediensprecherin

Telefon 056 462 52 21
Mobile 079 826 89 75
E-Mail sandra.helfenstein@sbv-usp.ch

  

Statistik der Woche
Woche 20/2020

15.05.20 | Das Rindvieh ernährte sich 2018 zu 86,2 % von Raufutter. Dies sind Futtermittel, welche der Mensch nicht als Nahrungsmittel verwenden kann. Bei der Verwertung des Raufutters produziert das Rindvieh jedoch Methan, ein Treibhausgas. Das Geflügel ernährte sich zu 97,5 % von Kraftfutter, welches es mit hoher Effizienz in Eier oder Fleisch umwandelt. Dafür steht das Geflügel sozusagen in direkter Nahrungsmittelkonkurrenz zum Menschen. Wie so viele Dinge auf dieser Welt haben auch die Rindvieh- und die Geflügelhaltung ihre Vor- und Nachteile.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - April 2020

11.05.20 | Der April startete dank mehreren Hochdruckgebieten frühsommerlich warm. Sonnig und trocken ging es in den meisten Teilen der Schweiz auch weiter. Entsprechend hoch waren die Summe der Sonnenstunden und die Temperaturen, beide bewegten sich in Rekordbereichen. Im Zeitraum vom 1. bis 10. April wurde von keiner Messstation eine Niederschlagsmenge ausgewiesen (Tabelle 1.1). Mitte Monat wurde die Sonneneinstrahlung durch eine Kaltfront aus Norden etwas verringert, Regen fiel aber nur vereinzelt. Ab dem 22. April wurde das Wetter zunehmend gewitterhaft. Durch nächtliche Niederschläge sank die Schneefallgrenze auf etwa 1500 Meter, der April zeigte doch noch sein wechselhaftes Gesicht. Mit dem Niederschlag vom 28. April stieg die Niederschlagssumme im landesweiten Mittel auf 33 % der Norm 1981-2010. Die weiteren Niederschläge bis zum Monatsende konnten das grosse Defizit noch leicht entschärfen. Im landesweiten Mittel war es, mit einer Durchschnittstemperatur von 7,7 Grad, der drittwärmste April seit Messbeginn 1864. Die hohen Temperaturen führten unter anderem dazu, dass die Obstbäume 14 bis 17 Tage früher blühten als im Mittel der Periode 1981-2010.

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Statistik der Woche
Woche 18/2020

01.05.20 | 2018 beanspruchte das Rindvieh 6,2 Millionen Tonnen oder 79,1 % der verfügbaren Futtermittel in der Schweiz gemessen in Trockensubstanz. An zweiter Stelle standen die Schweine mit knapp 0,8 Millionen Tonnen oder 9,8 % der Futtermittel. Der Bedarf des Geflügels hat in den letzten Jahren zugenommen: mit 0,3 Millionen Tonnen oder 4,3 % steht das Geflügel an dritter Stelle.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - März 2020

09.04.20 | Der März startete mit variablem Wetter und teilweise Schneefall bis ins Talgebiet. Vom 11. bis am 20. März führten warme West- und Südwestströmungen zu hohen Temperaturen. Ab dem 21. März führte die Bise zu anhaltend kaltem Wetter mit sehr tiefen Temperaturen für die Jahreszeit. Ende Monat gab es mehrere Frostnächte mit möglichen Schäden bei frühen Steinobstkulturen (insbesondere Aprikosen) und im Gemüsebau. Die anhaltende Bise erschwerte allfällige Massnahmen gegen den Frost. Frost droht auch noch in den ersten Apriltagen. Trotz dem kalten Ende blieb die Durchschnittstemperatur im März um 0,8 Grad über der Norm 1981-2010. Phänologisch hatte die Vegetation im März bis zu einem Monat Vorsprung, was allfälligen Frostschäden zusätzlichen Vorschub leistete. Mit dem März endete auch das extrem warme Winterhalbjahr 2019/2020. Nur das Winterhalbjahr 2006/2007 war im Landesmittel seit Messbeginn 1864 wärmer.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Februar 2020

10.03.20 | Der Februar 2020 war der zweitwärmste Februar seit Messbeginn 1864, auf der Alpensüdseite sogar der wärmste. Mit dem Februar 2020 endete auch der wärmste Winter seit Messbeginn 1864. Regional war es der stürmischste Februar seit Beginn der automatischen Messungen im Jahr 1940. Die wichtigsten Stürme waren Petra (4. Februar), Sabine (10. Februar) und Tomris (13. auf den 14. Februar). Sabine war der heftigste der drei Stürme, jedoch etwas schwächer als Lothar (26.12.1999) oder Burglind (3.1.2018). In der Südschweiz blieben die Niederschläge teilweise unter 10 % der Norm 1981-2000, während in der Nordschweiz verbreitet 120 bis 160 % der Norm erreicht wurden. Gemäss den phänologischen Beobachtungen an Haselsträuchern, Huflattich, Buschwindröschen und Bärlauch hatte die Vegetation im Februar ungefähr einen Monat Vorsprung gegenüber der Norm.

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SBV-News SBV-News Nr. 10 (2. – 6.3.2020)

09.03.20 | Per 1. April 2020 treten verschiedene Neuerungen in der operativen Führung des SBV in Kraft. Martin Rufer tritt das Amt als Direktor an. Urs Schneider bleibt Stellvertretender Direktor. Francis Egger ist neu Vizedirektor, um nach dem Ausscheiden von Jacques Bourgeois gegenüber der Westschweiz mit dem nötigen Gewicht auftreten zu können. Sandra Helfenstein, die stellvertretende Leiterin des Departements «Kommunikation und Services» und Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit gehört neu der Geschäftsleitung des Bauernverbandes an.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Januar 2020

10.02.20 | Der Januar 2020 war einer der wärmsten seit Messbeginn 1864. An vielen Messstandorten wurden bestehende Temperaturrekorde erreicht oder leicht überschritten. In einigen Regionen der Nordschweiz war der Monat zudem der sonnigste Januar seit Messbeginn. Niederschläge fielen entsprechend spärlich. Das anhaltende Hochdruckwetter wurde nur von wenigen Störungszonen jeweils kurz unterbrochen. Erst am Monatsende wurde das Wetter durch eine Tiefdrucklage bestimmt. Am Abend des 28. Januars kam es sogar zu einem ersten Gewitter. Die Platzierung von landwirtschaftlichen Praktikanten, sowohl von Schweizern im Ausland als auch von Ausländern in der Schweiz, hat in den letzten Jahren abgenommen (Tabelle 1.4). 2019 gingen 68 Schweizer ins Ausland und 328 ausländische Praktikanten kamen in die Schweiz, überwiegend aus osteuropäischen Ländern oder aus dem Baltikum.

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Medienmitteilungen
Bauernverband begrüsst Ablehnung der Massentierhaltungsinitiative

29.01.20 | Der Bundesrat beriet heute die Massentierhaltungsinitiative. Er lehnt diese ab, schlägt aber die Ausarbeitung eines direkten Gegenvorschlags vor. Der Schweizer Bauernverband begrüsst die Ablehnung, erachtet aber den Gegenvorschlag als unnötig. Die Schweizer Tierschutzgesetz ist in im Vergleich zum Ausland bereits sehr streng, die Tierwohl-Standards hoch und dank Labelprodukten stehen auch weitergehende Angebote zur Verfügung.

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