Le Conseil fédéral transforme la PA30+ en un programme d’austérité

Communiqué de presse de l’Union suisse des paysans du 18 février 2026

Aujourd’hui, le Conseil fédéral a annoncé la manière dont il comptait orienter la politique agricole à partir de 2030. Sur certains points, il fixe des objectifs corrects, avec une grande exception incompréhensible : la réduction considérable des enveloppes financières. Il s’agit là d’une décision inadmissible. La PA30+ devient ainsi un véritable programme d’austérité. Les consignes émises par le Parlement quant à cette politique ne peuvent être respectées.

Aujourd’hui, le Conseil fédéral s’est exprimé sur sa vision de la politique agricole à partir de 2030 (PA30+). Il a souligné à cette occasion sa volonté de renforcer la production alimentaire et la sécurité d’approvisionnement. Ce faisant, il renonce également à l’introduction de taxes incitatives. L’Union suisse des paysans (USP) salue cette décision, car l’inverse n’aurait que renchéri la production alimentaire suisse et entraîné une charge administrative élevée. Par ailleurs, le gouvernement entend améliorer la situation de la production primaire sur le marché, ce qui constitue aussi un point positif. L’intention de s’attaquer au problème de la charge administrative importante constitue un autre point réjouissant. 

Par contre, le Conseil fédéral maintient ses plans d'économies et n'est pas enclin à financer les dépenses supplémentaires avérées. Les enveloppes financières proposées pour 2030-2033 sont même de 750 millions de francs inférieures aux enveloppes actuelles. La PA30+ devient ainsi un programme d’austérité. Les consignes qu’a émises le Parlement dans le cadre de la motion 22.4251 sur l’orientation future de la politique agricole sont bafouées. La situation des revenus insuffisants dans l’agriculture risque de s’aggraver encore davantage. Les coupes budgétaires sont également inopportunes, car les dépenses pour l'agriculture sont stables en chiffres nominaux depuis 25 ans, tandis que les dépenses fédérales ont augmenté de 80 % durant ce laps de temps. L'USP attend que les prestations supplémentaires demandées soient correctement rémunérées et que le renchérissement soit pris en compte.

L’USP exige du Conseil fédéral qu’il corrige ce point lors de l’élaboration des documents qu’il mettra en consultation et qu’il fournisse les moyens financiers nécessaires. La position de l’USP sur certains éléments de la PA30+ figure sur cette fiche d’information.

Renseignements

Martin Rufer

Martin Rufer

Directeur de l'Union suisse des paysans

Téléphone 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

Michelle Schenk-Wyss

responsable de la division Économie agraire

Téléphone 056 462 50 08
E-Mail michelle.schenk-wyss@sbv-usp.ch

Loïc Bardet

Responsable du département Économie, formation & relations internationales Président sortant, AgriAliForm

Mobile: 079 718 01 88
E-Mail: loic.bardet@sbv-usp.ch 

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