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Tierhaltung

AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 02-21: Inlandanteil, Importe und Verwendung der Futtermittel

10.03.21 | Der grösste Teil der importierten Futtermittel stammt aus Europa und hauptsächlich aus der EU. Die Ausnahme bilden rohproteinreiche Futtermittel wie Soja und Kleber, welche vermehrt aus Ländern ausserhalb Europas stammen. Die Schweizer Landwirtschaft benötigt aus dem Ausland vor allem eiweissreiche Futtermittel. Im Jahr 2018 stammten beim Kraftfutter 46 % des importierten Rohproteins aus Soja und Sojaprodukten. 40 % des importierten Kraftfutters gingen in die Rindviehhaltung, die Schweine und das Geflügel folgen erst an zweiter und dritter Stelle. Relativ betrachtet hängt das Geflügel stärker von den Kraftfutterimporten ab, da wichtige Futterkomponenten für das Geflügel wie Weizen und Sojaprodukte in der Schweiz Mangelware sind.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Februar 2021

10.03.21 | Der Februar 2021 ist einer der zehn mildesten Februarmonate seit Messbeginn 1864. Das warme Wetter wurde nur durch eine kurze Kältephase vom 10. bis 15. Februar unterbrochen. Aussergewöhnlich war der grosse Eintrag von Saharastaub am 5. und am 6. Februar. Niederschläge fielen nur spärlich und vielerorts im Bereich von 40 bis 60 % der Norm 1981-2010. Überdurchschnittliche Niederschlagsmengen wurden hingegen in der Südschweiz verzeichnet. Der Winter 2020/2021 war aufgrund zahlreicher Regen- und Schneefälle in den Monaten Dezember 2020 und Januar 2021 insgesamt sehr niederschlagsreich. Auf der Alpensüdseite fiel gebietsweise mehr als doppelt so viel Niederschlag wie gemäss der Norm 1981-2010. Im Rückblick auf die letzten Jahre ist der Winter 2020/2021 bezüglich Niederschläge am ehesten mit jenem von 2017/2018 vergleichbar (siehe Grafik 1.2).

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Statistik der Woche
Woche 09/2021

05.03.21 | Im Jahr 2020 wurden 232 157 Tonnen Trockensubstanz von Soja und Sojanebenprodukten, hauptsächlich Sojaex-traktionsschrot und -kuchen, als Futtermittel importiert. Gegenüber 2019 hat die Importmenge um 3,8 % abge-nommen. Die Branche hat sich in den letzten Jahren zunehmend bemüht, Soja aus zertifizierter Produktion zu importieren. Der Anteil des Sojas aus europäischen Quellen ist deshalb deutlich angestiegen, während Brasilien als Herkunftsland an Bedeutung verloren hat.

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Statistik der Woche
Woche 08/2021

26.02.21 | Rechnet man Milch, Milchprodukte sowie die Milchbestandteile in verarbeiteten Nahrungsmitteln in Vollmilch-äquivalente (VMA) um, so hat die Schweiz im Jahr 2020 113,0 Millionen oder 24 % mehr VMA importiert als im Vorjahr. Das entspricht einer Zunahme der Milchimporte von 13 Kilogramm Vollmilch pro Einwohner. Am stärks-ten zugenommen haben die Importe von Käse und Butter. Die Exporte nahmen dagegen um 24,7 Millionen VMA oder 3 % ab. Der Ausfuhrüberschuss hat um 43 % abgenommen und liegt noch bei 182,4 Millionen VMA. Zumin-dest ein Teil der zusätzlichen Importe im Jahr 2020 lässt sich durch die Abnahme des Einkaufstourismus erklären.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 01-21: Schlachtviehmarkt

12.02.21 | 2020 war für die Schlachtviehproduzenten ein sehr erfolgreiches Jahr mit einer günstigen Preisentwicklung. Während die Perspektiven beim grossen Mastvieh und den Schlachtlämmern weiterhin gut sind, ist die Situation in der Schweine- und der Kälbermast aktuell schwierig. Das grösste Wachstum erfolgte 2020 in der Produktion von Geflügelfleisch. In diesem Bereich sind die Aussichten auch für 2021 günstig.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Januar 2021

12.02.21 | Die Januartemperaturen lagen in den Berglagen im Mittel um 2 Grad unter der Norm 1981-2010, in den tiefen Lagen der Nordschweiz lagen sie im Bereich der Norm. Die tiefsten Nachttemperaturen brachte ein Hochdruckgebiet vom 9. bis 11. Januar, mit Minima von -7 bis -9 Grad in den tiefen Lagen der Alpennordseite. Ab dem 12. Januar fielen wiederholt grössere Schneemengen bis in die Niederungen. Die Schneefälle führten gebietsweise zu Verkehrsproblemen und in den Bergregionen zu einer ausgeprägten Lawinengefahr. Regional ergaben sich sehr hohe Niederschlagsmengen, im Bereich von 200 bis 300 % der Norm 1981-2010. Dies führte an mehreren Orten zusammen mit der Schneeschmelze zu Überschwemmungen. Für den Pflanzenbau dürften die Frostnächte und die reichlichen Niederschläge im Hinblick auf die kommende Vegetationsperiode positive Auswirkungen haben, zumindest dort, wo es nicht zu Schäden durch Überschwemmungen oder durch die grosse Schneelast kam.

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Statistik der Woche
Woche 06/2021

12.02.21 | Im Corona-Jahr 2020 hat sowohl der Wert der Exporte wie auch jener der Importe insgesamt abgenommen. Im landwirtschaftlichen Aussenhandel der Zollkapitel 1 bis 24 haben jedoch nur die Exporte von Landwirtschaftsgü-tern um 3,7 % abgenommen, während die Importe um 2,5 % zugenommen haben. So gab es bei den Exporten nur im Zollkapitel 9 (Kaffee und Tee: +193 Millionen CHF) eine markante Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Dagegen haben die Importe von Früchten (+108 Millionen CHF), von Kaffee und Tee (+67 Millionen CHF), von verschiedenen Lebensmittelzubereitungen (+64 Millionen CHF), von Gemüse (+51 Millionen CHF) sowie von Milchprodukten und Eiern (+42 Millionen CHF) deutlich zugenommen. Die starke Abnahme des Einkaufstourismus dürfte ein wichtiger Grund für die Zunahme der Nahrungsmittelimporte in den erwähnten Zollkapiteln sein.

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Statistik der Woche
Woche 05/2021

05.02.21 | Der Bestand der Mutterkühe nimmt weiter zu. Deshalb werden vermehrt junge Stiere, Ochsen und Rinder gemästet, meistens auf der Weide. 2020 war ein Drittel aller geschlachteten Stiere, Ochsen und Rinder im Alter von 8 bis 10 Monaten. Bei der Fleischproduktion ist der Anteil mit 29 % aufgrund des geringeren Schlachtgewichts etwas kleiner. Im Gegenzug stagnieren die Schlachtungen von Stieren und Rindern mit einem Alter von mehr als 12 Monaten. Aufgrund der vermehrten Weidemast nimmt der Anteil der Ochsen zu. 31 % der männlichen Schlachttiere waren im Jahr 2020 Ochsen.

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