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Tierhaltung

AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 04-20: Futtermittelbilanz 2018

11.05.20 | Im Jahr 2018 haben die verfügbaren Futtermittel gegenüber dem Vorjahr mit 7 853 000 Tonnen Trocken-substanz um 1,4 % abgenommen. Die marktfähigen Futtermittel sind hauptsächlich Kraftfutter, davon standen im Berichtsjahr 1 864 000 Tonnen zur Verfügung. Die nicht marktfähigen Produkte sind Grund-futter, die fast ausschliesslich von den Raufutterverzehrern gefressen werden. 2018 stammten 5 989 000 Tonnen Futtermittel, d.h. 76,3 % des gesamten Verbrauches, aus dieser Rohstoff-Kategorie. Der Anteil der Inlandproduktion am gesamten verfügbaren Futter ist 2018 mit 83,7 % leicht gesunken. Die Versor-gung mit den Nebenprodukten aus dem Ackerbau war kleiner als im Vorjahr. Dazu gab es einen langen Winter und einen trockenen Sommer, womit mehr Raufutterimporte notwendig waren.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - April 2020

11.05.20 | Der April startete dank mehreren Hochdruckgebieten frühsommerlich warm. Sonnig und trocken ging es in den meisten Teilen der Schweiz auch weiter. Entsprechend hoch waren die Summe der Sonnenstunden und die Temperaturen, beide bewegten sich in Rekordbereichen. Im Zeitraum vom 1. bis 10. April wurde von keiner Messstation eine Niederschlagsmenge ausgewiesen (Tabelle 1.1). Mitte Monat wurde die Sonneneinstrahlung durch eine Kaltfront aus Norden etwas verringert, Regen fiel aber nur vereinzelt. Ab dem 22. April wurde das Wetter zunehmend gewitterhaft. Durch nächtliche Niederschläge sank die Schneefallgrenze auf etwa 1500 Meter, der April zeigte doch noch sein wechselhaftes Gesicht. Mit dem Niederschlag vom 28. April stieg die Niederschlagssumme im landesweiten Mittel auf 33 % der Norm 1981-2010. Die weiteren Niederschläge bis zum Monatsende konnten das grosse Defizit noch leicht entschärfen. Im landesweiten Mittel war es, mit einer Durchschnittstemperatur von 7,7 Grad, der drittwärmste April seit Messbeginn 1864. Die hohen Temperaturen führten unter anderem dazu, dass die Obstbäume 14 bis 17 Tage früher blühten als im Mittel der Periode 1981-2010.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 03-20: Produktion und Verbrauch von Milch und Milchprodukten 2019

09.04.20 | Im Jahr 2019 wurde weniger Milch produziert als im Vorjahr. Die Herstellung der meisten Milchprodukte fiel daher geringer aus als 2018. Nur beim Käse war ein Anstieg zu beobachten - sowohl bei der Produktion als auch beim Verbrauch. Auswirkungen der Corona-Krise auf die Milchwirtschaft sind kaum vorhersehbar.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - März 2020

09.04.20 | Der März startete mit variablem Wetter und teilweise Schneefall bis ins Talgebiet. Vom 11. bis am 20. März führten warme West- und Südwestströmungen zu hohen Temperaturen. Ab dem 21. März führte die Bise zu anhaltend kaltem Wetter mit sehr tiefen Temperaturen für die Jahreszeit. Ende Monat gab es mehrere Frostnächte mit möglichen Schäden bei frühen Steinobstkulturen (insbesondere Aprikosen) und im Gemüsebau. Die anhaltende Bise erschwerte allfällige Massnahmen gegen den Frost. Frost droht auch noch in den ersten Apriltagen. Trotz dem kalten Ende blieb die Durchschnittstemperatur im März um 0,8 Grad über der Norm 1981-2010. Phänologisch hatte die Vegetation im März bis zu einem Monat Vorsprung, was allfälligen Frostschäden zusätzlichen Vorschub leistete. Mit dem März endete auch das extrem warme Winterhalbjahr 2019/2020. Nur das Winterhalbjahr 2006/2007 war im Landesmittel seit Messbeginn 1864 wärmer.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Februar 2020

10.03.20 | Der Februar 2020 war der zweitwärmste Februar seit Messbeginn 1864, auf der Alpensüdseite sogar der wärmste. Mit dem Februar 2020 endete auch der wärmste Winter seit Messbeginn 1864. Regional war es der stürmischste Februar seit Beginn der automatischen Messungen im Jahr 1940. Die wichtigsten Stürme waren Petra (4. Februar), Sabine (10. Februar) und Tomris (13. auf den 14. Februar). Sabine war der heftigste der drei Stürme, jedoch etwas schwächer als Lothar (26.12.1999) oder Burglind (3.1.2018). In der Südschweiz blieben die Niederschläge teilweise unter 10 % der Norm 1981-2000, während in der Nordschweiz verbreitet 120 bis 160 % der Norm erreicht wurden. Gemäss den phänologischen Beobachtungen an Haselsträuchern, Huflattich, Buschwindröschen und Bärlauch hatte die Vegetation im Februar ungefähr einen Monat Vorsprung gegenüber der Norm.

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Medienmitteilungen
Bauernverband begrüsst Ablehnung der Massentierhaltungsinitiative

29.01.20 | Der Bundesrat beriet heute die Massentierhaltungsinitiative. Er lehnt diese ab, schlägt aber die Ausarbeitung eines direkten Gegenvorschlags vor. Der Schweizer Bauernverband begrüsst die Ablehnung, erachtet aber den Gegenvorschlag als unnötig. Die Schweizer Tierschutzgesetz ist in im Vergleich zum Ausland bereits sehr streng, die Tierwohl-Standards hoch und dank Labelprodukten stehen auch weitergehende Angebote zur Verfügung.

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Medienmitteilungen
Keine Massentierhaltung in der Schweiz

17.09.19 | Das Tierwohl ist in der Schweizer Landwirtschaft grossgeschrieben und festgelegte Maxi-malgrössen der Anzahl Tiere pro Betrieb verhindern eine industrielle Massentierhaltung. Der Schweizer Bauernverband erachtet die neu lancierte Volksinitiative «Keine Massentierhal-tung in der Schweiz» deshalb als müssig.

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Medienmitteilungen
Einhalten der Sorgfaltspflicht schützt Tierhalter

03.07.19 | Die Verurteilung des österreichischen Landwirts, dessen Rinder eine deutsche Touristin tödlich verletzt haben, verunsichert Schweizer Tierhalter. Auch diese sind grundsätzlich haftbar, wenn sie nicht die nötigen Vorsichtsmassnahmen treffen.

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