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Tierhaltung

AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 10-20: Die Schweiz – ein Bierland?

10.11.20 | Die Schweizer Bierproduktion ist über die Jahre dynamischen Veränderungen unterworfen. Die Zahl der Klein- und Mikrobrauereien hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der grösste Teil des Marktes befindet sich jedoch in den Händen des Duopols Heineken und Feldschlösschen/Carlsberg. Der Gesamtverbrauch von Bier nimmt in der Schweiz aufgrund der zunehmenden Importe leicht zu bei sinkendem Pro-Kopf-Verbrauch. Die Rohstoffe Hopfen und Malz werden zu grossen Teilen importiert, bei beiden lässt sich aber ein Trend zu mehr Swissness ausmachen. Hopfige Biere werden stets beliebter, entsprechend nehmen die Hopfenimporte zu.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Oktober 2020

10.11.20 | Der Oktober 2020 war kühl und niederschlagsreich. Die Durchschnittstemperatur lag um 1,3 Grad unter der Norm 1981-2010. Vor allem in der Südschweiz fielen sehr grosse Niederschlagsmengen in sehr kurzer Zeit. Erst in der zweiten Monatshälfte wurde das Wetter vermehrt durch Hochdrucklagen bestimmt. Föhnlagen führten dabei in den Föhntalern zu Temperaturen von bis zu 24 Grad. Ab dem 26. Oktober führte eine Kaltfront zu Schneefällen bis in eine Höhe von 1000 Metern, in den Alpentälern sank die Schneegrenze teilweise bis auf 500 Meter. Hagel führte im laufenden Jahr bisher zu vergleichsweise wenig Schäden (Tabelle 1.4).

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Medienmitteilungen
Tierwohl endet nicht an der Grenze

05.11.20 | Der Schweizer Bauernverband lehnt den Gegenvorschlag des Bundesrats zur Massentierhaltungsinitiative ab. Dieser blendet die Importe aus, verteuert so einseitig die Schweizer Produktion und schwächt die verschiedenen Tierwohllabels.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 09-20: Der Nutztierbestand der Schweiz

13.10.20 | Der Viehbestand nimmt 2020 um schätzungsweise 6000 GVE ab. Den grössten Anteil an diesem Rückgang haben der Rindvieh- und in einem deutlich schwächeren Ausmass der Schweinebestand. Die grösste Zunahme ist wie in früheren Jahren beim Geflügel zu erwarten.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - September 2020

13.10.20 | Der September 2020 war mild. Die Durchschnittstemperatur lag um 1,6 Grad über der Norm 1981-2010 (siehe Grafik 1.3). Vom 14. bis 16. September konnten an mehreren Orten sogar Hitzetage mit über 30 Grad verzeichnet werden. Bis zum 23. September war das Wetter ausgesprochen niederschlagsarm mit Regenmengen, welche grösstenteils maximal 15 % der Norm erreichten. Erst am Monatsende brachte ein Kaltluftvorstoss aus dem Nordatlantik kühle Verhältnisse, kräftige Regenfälle und Schnee bis auf 1000 Meter Höhe. Gemäss den phänologischen Daten hatte die Vegetation im September ca. eine Woche Vorsprung gegenüber der Periode 1981-2010. Bis Ende August war das laufende Jahr vergleichsweise wenig von Hagel- und Elementarschäden betroffen (Tabellen 1.4 bis 1.6).

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Medienmitteilungen
Stimmvolk verpasst die Chance für ein fortschrittliches Jagdgesetz

27.09.20 | Mit 51.9 Prozent Nein-Stimmen hat das Schweizer Volk sehr knapp die Revision des 34 Jahre alten Jagdgesetzes abgelehnt. Mit diesem Entscheid hat es die Stimmbevölkerung heute verpasst, den Tier- und Artenschutz zu stärken und klare Regeln für das Nebeneinander von Wolf und Nutztieren zu setzen. JagdSchweiz, der Schweizer Bauernverband und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete bedauern das Abstimmungsergebnis. Sie erachten dieses auch als Folge der millionenschweren Kampagne der Gegnerschaft. Ein fortschrittliches Jagdgesetz rückt nun in weite Ferne.

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Medienmitteilungen
Bundesrat will keine Deklaration tierquälerisch erzeugter Importprodukte

11.09.20 | Mehr Freihandel ist nur mit einer massiven Verschärfung der Deklaration bei importierten Nahrungsmitteln und strengen Tierwohl-Minimalstandards zu haben. Der Bundesrat ist dazu nicht bereit und will somit das nach Schweizer Tierschutzrecht produzierte Fleisch nicht vor Billigimporten schützen. Die Vorschläge des Bundesrates sind gerade vor dem Hintergrund von weiteren Grenzöffnungen und Freihandelsabkommen völlig ungenügend. Die der Mercosur-Koalition angehörenden Organisationen aus Bauern, Konsumentenschaft und Tierschutz (SBV, FRC, STS) wollen die obligatorische Deklaration für Importprodukte konsequent stärken und verlangen mehr Transparenz über in der Schweiz verbotene Produktionsmethoden.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 08-20: Schätzung der Schweizer Ackerfläche 2020

10.09.20 | Mehr Futtergetreide, weniger Getreide für Nahrungsmittel, mehr Raps, weniger Sonnenblumen und mehr Soja: Selten gab es so grosse Änderungen auf den Schweizer Äckern wie im aktuellen Jahr. Die offene Bio-Ackerfläche nimmt um 2000 Hektaren zu, der Bio-Anteil an der offenen Ackerfläche steigt damit von 8,7 auf 9,4 %.

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