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Tierhaltung

Statistik der Woche
Woche 09/2022

04.03.22 | Auf dem Weltmarkt bewegt sich der Weizenpreis aktuell (4. März 2022) im Bereich des Höchststandes von 2008. D.h. der Preis liegt im Bereich von 400 CHF pro Tonne und hat sich somit seit Ende 2020 ungefähr verdoppelt. Dies ist in der Grafik nicht ersichtlich, da nur monatliche Mittelwerte bis und mit Februar 2022 abgebildet werden. Der Ukraine-Krieg hat somit deutliche Auswirkungen auf die weltweite Versorgung mit Nahrungsmitteln, welche schon aufgrund der Corona-Krise angespannt war. Am stärksten werden die hohen Preise ärmere Länder z.B. in Afrika treffen. Dort werden die Einwohner die hohen Nahrungsmittelpreise kaum bezahlen können. Der Krieg in der Ukraine richtet schon unsägliches Elend vor Ort an. Zusätzlich könnte er in vielen Ländern zu einer Nahrungs-mittelkrise führen.

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Medienmitteilungen
Nur Massentierhaltungsinitiative kommt vors Volk

02.03.22 | Mit dem Entscheid des Ständerats ist der Gegenvorschlag des Bundesrats zur Massentierhaltungsinitiative vom Tisch. Die Initiative selbst wird noch dieses Jahr zu Abstimmung kommen. Bundesrat und Parlament lehnen sie ab. Die Landwirtschaft selbst erachtet sie als unnötig, weil die Schweizer Tierwohlniveau bereits sehr hoch ist und das von der Initiative geforderte Angebot bereits in mehr als ausreichendem Umfang zur Verfügung steht.

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Statistik der Woche
Woche 08/2022

25.02.22 | In der Schweiz ernährt ein Landwirtschaftsbetrieb im Schnitt knapp 100 Personen (im In- und Ausland, da Nahrungsmittel wie z.B. Käse auch exportiert werden). In der Grafik ist eine deutliche Steigerung von 1990 bis 2014 ersichtlich. In dieser Periode steigt die Anzahl der ernährten Personen von 46 auf 97 an. Es folgt eine Phase der Stagnation. Eine mögliche Ursache ist die zunehmende Extensivierung der Landwirtschaft.

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Statistik der Woche
Woche 07/2022

18.02.22 | Der Anteil des Rindviehs in Laufställen hat von 2013 auf 2020 deutlich zugenommen. 2013 betrug der Anteil der Stallplätze in Laufställen beim Rindvieh noch 65 %, 2020 war er auf 73 % angestiegen. Besonders gross ist der Anteil in der Mutterkuhhaltung und in der Grossviehmast. Dort war der Anteil schon 2013 so hoch, dass sozusa-gen keine Entwicklung mehr stattfand. Tiefer liegt der Anteil bei den Milchkühen, dafür ist dort eine deutliche Zunahme von 46 % auf 58 % ersichtlich. Deutlich sind die Unterschiede zwischen den Regionen. In der Bergregion ist der Anteil der Tiere in Laufställen kleiner als in der Talregion. Die Statistik beruht auf einer Stichprobenerhebung und hat einen gewissen Fehlerbereich. Deshalb wurden die Angaben im Text auf ganze Prozent gerundet.

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Statistik der Woche
Woche 06/2022

11.02.22 | Gemäss Index sind die Einkaufspreise für landwirtschaftliche Produktionsmittel (Dünger, Energie, Futtermittel, Maschinen, Gebäude usw.) innert Jahresfrist um 6,2 % angestiegen. Extrem fällt die Teuerung bei den Düngemitteln und der Energie aus. Höhere Energiepreise, schwierige Transportbedingungen, Verzögerungen in den Liefer-ketten und generell höhere Rohstoffpreise führen bei den meisten Produktionsmitteln zu einer deutlichen Teuerung für die landwirtschaftliche Produktion.

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AGRISTAT aktuell
Agristat Aktuell 01-22: Der Trend zu weniger tierischen Nahrungsmitteln macht sich bemerkbar

10.02.22 | Eine Ernährung mit einem reduzierten Anteil an Fleisch und tierischen Produkten liegt im Trend. Dies führte bei gewissen Nahrungsmitteln in den letzten Jahren zum Rückgang des Verbrauchs. Die Covid-Krise hat zu einem veränderten Ernährungsverhalten geführt und diese Entwicklung vorerst gebremst. Mit dem Ende der Covid-Krise muss jedoch mit einer weiteren Abnahme des Pro-Kopf-Verbrauchs von Kalbfleisch, Schweinefleisch und Milch gerechnet werden. Dadurch könnte auch die Milchproduktion unter Druck geraten.

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Bericht zur Lage Bericht zur Lage der Landwirtschaft - Januar 2022

10.02.22 | Der Januar brachte milde Temperaturen, v.a. zu Beginn des Monats und viel sonniges Wetter, sogar in den tieferen Lagen der Nordschweiz. Die Niederschläge lagen verbreitet unter 50 % der Norm 1991-2020, in der Südschweiz sogar verbreitet unter 20 % der Norm.

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Statistik der Woche
Woche 05/2022

04.02.22 | Die Schweizer Milchproduktion erreichte im Jahr 2014 den bisherigen Höhepunkt mit 3511 Millionen Kilogramm Milch. Seither ging die Milchproduktion zurück, konnte sich in den letzten beiden Jahren jedoch stabilisieren, 2021 betrug die Produktion 3382 Millionen Kilogramm. Gemäss Nahrungsmittelbilanz erreichte der Milchverbrauch in der Schweiz schon 2013 den Höchstwert, mit einer Menge von 2634 Millionen Vollmilchäquivalenten (für die Nahrungsmittelbilanz werden alle Milchprodukte inklusive Butter in Vollmilch umgerechnet). Die ausgewiesene Verbrauchsmenge entspricht etwa drei Viertel der Produktionsmenge, da ein Teil der Milchproduktion exportiert wird und bei der Käseproduktion Schotte entsteht. Letztere geht zum grössten Teil in die Tierfütterung. Bis zum Jahr 2019 ging auch der Verbrauch von Milch und Milchprodukten trotz zunehmender Bevölkerung zurück. Im Jahr 2020 ist der Verbrauch auf 2645 Millionen Milch-äquivalente angestiegen, vor allem weil der Einkaufstourismus stark eingeschränkt war. Dieser wird in der Nahrungsmittelbilanz nicht erfasst. 2021 dürfte sich der Verbrauch wohl noch einmal ähnlich wie 2020 entwickeln. Die Frage ist, auf welchem Niveau sich Produktion und Verbrauch nach der Corona-Krise einpendeln werden.

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